Das hat der Hypo Real Estate gerade noch gefehlt: Der Chef geht am Tag vor der Bilanzpressekonferenz. Darum hat Risikochefin Better nicht einmal 24 Stunden später einen großen Auftritt.
Wenn der Chef vorzeitig hinwirft, ist es ein Signal. Wenn er zugleich sofort von allen Aufgaben entbunden wird, ist das ein Fanal. Und wenn das alles auch noch unmittelbar vor der Bilanzpressekonferenz geschieht, ist es ein Menetekel: Bei der Hypo Real Estate (HRE) läuft gerade etwas gründlich schief.
"Neue Besen kehren gut, alte wissen, wo der Dreck liegt", sagt der Aufsichtsratschef. Manuela Better war in ihrer beruflichen Karriere bislang nur bei der Hypo Real Estate und der Hypo-Vereinsbank. (© Foto: Getty)
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Es geht nicht um die enormen Verluste von 2,2 Milliarden Euro, die die Bank immer noch schreibt. Oder um die neue Abwicklungsanstalt, die einen Großteil der Werte des Instituts zunächst schluckt und später entsorgt wird. Nein, die HRE und der neue Eigentümer Bund kommen noch nicht miteinander klar.
Axel Wieandt, der die HRE aus dem gewaltigen Schlamassel führen sollte, hat darum aufgegeben. Der frühere Berater des Deutsche-Bank-Chefs Josef Ackermann hätte an diesem Freitag das Jahresergebnis, das Ergebnis seiner Arbeit, öffentlich vorstellen sollen. Am Donnerstag bei der Aufsichtsratssitzung hat er noch die Bilanzzahlen präsentiert, doch am Freitag übernimmt das schon jemand anderes: Manuela Better.
Sie hat, so ist zu hören, "sehr kurzfristig" erfahren, dass sie ran muss. Sie selbst war "mehr als überrascht".
Eine ungewohnte Last
Manuela Better musste bislang als Chief Risk Officer, als Risikochefin, dafür sorgen, dass die Bank all das richtig macht, was die HRE vorher jahrelang mit verheerenden Folgen falsch gemacht hatte: Die Frau ist dafür verantwortlich, dass die Hypo Real Estate nur so viele Risiken eingeht, wie sie auch verkraften kann. Seit Donnerstag ist sie für die gesamte Bank verantwortlich.
Es ist eine ungewohnte, eine große Last. Ihr Auftritt ist unsicher, als sie auf dem Podium Platz nimmt. Schmales Gesicht, grauer Zweiteiler, schmale Kette. Die Fotografen stürzen sich auf sie, minutenlang blitzt und klackert es.
Die Brille nimmt sie bald ab, so wie sie auf dem offiziellen Pressebild aussieht. Alles ist offenbar sehr gewöhnungsbedürftig für Manuela Ratlos. Zwei Herren flankieren, man möchte fast sagen, schützen sie: Finanzvorstand Alexander von Uslar und Pressechef Walter Allwicher.
Was für eine Chefin ist Better? Oberaufseher Bernd Thiemann, der nach den sich überstürzenden Ereignissen des vergangenen Tages auf dieser Pressekonferenz besonders oft und gern das Wort ergreift, stellt sie noch als Risikochefin vor, die "die Tätigkeit des Vorstands führt und koordiniert".
Bis-auf-weiteres-Chefin
Vielleicht ein Versehen in der Aufregung, denn eigentlich soll Manuela Better, wie er später sagt, sich um klassische Cheftätigkeiten kümmern - also auch um die Kommunikation und Strategie des Konzerns.
Dennoch: Sie ist eine Bis-auf-weiteres-Chefin, die eingesprungen ist, weil Wieandt absprang. Der ging nicht, weil er etwas falsch gemacht hatte, sondern weil er sich mit dem Eigentümer der HRE, dem Bankenrettungsfonds Soffin nicht einigen konnte.
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Debatte über Urheberrecht
Alles, was dem Leben nicht dient, das ist von Schaden. Eigentlich sind Frauen von Natur aus näher an diesem Grundsatz und weniger destruktiv als Männer. Wie man sich als Frau solch einem kaputten Macho - System andienen kann, ist mir ein Rätsel.
Die von männlichen Alphatieren dominierte Primatenfelsen ist doch so etwas von obsolet! Biblisch gesprochen, sind Kains Erben am Ende. Es folgt die Zeit der Kinder Abels oder es wird für den Menschen keine Zeit mehr geben.
Das sage ich als Mann. Machen Sie's better, Frau Better und lassen Sie sich nicht auf verlorenem Posten verheizen.
Und was war zu sehen? Wohl nichts.
Nun muss es wieder eine Frau richten. Na ich hoffe, dass die aber mit den Amigos im Bankmanagement nicht viel zu tun hat. Ansonsten muss doch noch mein Vorschlag mit dem Affen her.
Die "Politkaste" wusste ganz genau warum sie sich für diese Banken eingesetzt haben, leider aber haben Sie der Öffentlichkeit, deren Vertreter sie eigentlich sind, nicht die ganze Wirklichkeit erzählt warum diese Banken gerettet werden müssen.
Grundsätzlich hat eine Bank nur sehr wenig Geld! Das wenige Geld wird als sicherheit verwendet um das sehr viele Geld, was sich Banken von Bürgern und Unternehmen leihen (Konto, Sparbuch, etc.) abzusichern. Aktuell müssen Banken Ihre geliehenen Kredite aber nur bis maximal 6% absichern!!! Brutal!
Man stelle sich folgendes vor:
Ich gehe zur Bank und frage nach einem Kredit von 100EURO. Ich werde nach meinen sicherheiten gefragt und ich sage offen und ehrlich, das ich keine habe und nur maximal 6% zurückzahlen werde! Der Banker sagt, super, hier sind ihre 100EURO? Nein! Aber wir geben der Bank einen Kredit ohne sicherheiten, wir sind ja schön dumm!!!
Den Bürgern muss klar sein, das Sie den Banken mit ihrem monatlichen Einkommen welches ja auf das Konto überwiesen werden muss, einen Kredit geben, welcher im 0,x Bereich verzinst wird und mit grade mal 6% abgesichert ist. Das ist unvorstellbar und Haaresträubend.
Auf dieser Basis stellt sich die Situation schon viel verständlicher da. Geht eine Bank pleite, können lediglich 6% des Guthabens auf Kundenseite zurückerstattet werden. Ist der Kunde nur ein Bürger interessiert das nicht wirklich, ist jedoch eine Bank ebenfalls Kunde bzw. hat investiert, erhält sie ebenfalls nur ihre 6% zurück, was sich jedoch negativ auswirkt da das Geld, welches die Bank in eine andere Investiert, auch wiederrum nur von Ihren Kunden geliehen wurde. Nun hat auch diese Bank ein defiziet. Sollten nun verunsicherte Kunden auch nur ansatzweise auf die Idee kommen, Ihr Geld von der Bank abzuheben, fängt der Teufelskreis an. Bis zu 6% des Kapitals kann eine Bank aufgrund der Rücklagen noch selber aufkommen. Gehören Sie jedoch zu denjenigen die etwas später ihr Geld vom Konto abholen, erhalten Sie keinen Cent mehr, da die Bank pleite ist.
Warum hatte Fr. Merkel und die unzähligen Experten zu Beginn der "Bankenkrise" (die Bankenkrise hat die Wirtschaftskrise hervorgerufen und nicht umgekehrt) der Öffentlichkeit, ohne Begründungen erzählt "Ihr Geld auf deutschen Banken ist sicher, heben Sie nicht ihr Guthaben ab".
Weil Sie wusste, dass das gesamte Finazsystem ineinander zusammenfallen würde, sobald die Bürger Ihr Geld abheben.
Fact ist:
- Sie geben der Bank einen Kredit
- Nehmen
jetzt aber, erst dabei meine Aktien ruinieren, und jetzt mit Volldampf über die Steuererklärung.
Make it Better!
Zur Person Axel Wieandt: FEIGLING
Zu dem Spruch "Neue Besen kehren gut, aber alte wissen, wo der Dreck liegt" - woher wissen wir denn, ob der alte Besen nicht total dreckig ist - durch und durch?
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