Nach dem Milliardendesaster der Hypo Alpe Adria lässt Bayern nichts unversucht, um verlorenes Geld zurückzubekommen. Jetzt wird alles untersucht.
Bayerns Landesbank hat ihre Schadenersatzprüfungen wegen des Milliardendesasters bei der Hypo Alpe Adria nach Informationen der Süddeutschen Zeitung ausgeweitet. Das richte sich "gegen alle", bei denen womöglich Geld zu holen sei, heißt es in Kreisen der bayerischen Staatsregierung. Genannt wird in Regierungskreisen vor allem die vom Vermögensverwalter Tilo Berlin betreute Investorengruppe, die im Jahr 2007 an der Übernahme der Hypo Alpe Adria durch die BayernLB laut Schätzungen zwischen 130 und 170 Millionen Euro verdient hatte.
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Die Hypo Alpe-Adria Bank in Klagenfurt (Archiv). (© Foto: dpa)
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Man wolle wissen, bei wem die Gewinne am Ende gelandet seien und ob dieses Geschäft auf "Insiderwissen" über den damals bevorstehenden Einstieg der Landesbank bei der österreichischen Finanzgruppe beruht habe. "Wenn wir Insidergeschäfte nachweisen können, dann können wir die Gewinne abschöpfen", wird in Regierungskreisen geäußert. Bislang ist nur ein Teil der Investoren bekannt. Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tilo Berlin, der die Verdächtigungen zurückweist und beteuert, es sei alles korrekt abgelaufen.
Vorstandsmitglieder bleiben im Amt
Nach Angaben aus Bayerns Regierungskreisen soll auch untersucht werden, ob Schadenersatz vom Land Kärnten verlangt werden kann. Das österreichische Bundesland war Haupteigner der Hypo Alpe Adria. Geklärt werden soll, ob Kärnten alle wesentlichen Informationen über die Hypo Alpe Adria vorgelegt hatte. Der Vorstand der BayernLB hatte nach Angaben der Zeitung vergangene Woche dem Verwaltungsrat vorgeschlagen, die Schadenersatzprüfungen auszuweiten.
Der von Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) geleitete Verwaltungsrat, der die Landesbank beaufsichtigt, befürwortete dieses Vorgehen. Bislang hatte Fahrenschon untersuchen lassen, ob die damaligen Vorstandsmitglieder und Verwaltungsräte der BayernLB für die Milliardenverluste bei der Hypo Alpe Adria haftbar gemacht werden können. Ein Ergebnis dieser Prüfung liegt noch nicht vor. Aus der Zeit des Kaufs der Kärntner Bank sind bei der BayernLB nur noch die Vorstandsmitglieder Stefan Ropers und Ralph Schmidt im Amt. In Regierungskreisen geht man davon aus, dass gegen die beiden nicht ermittelt wird und sie im Amt bleiben. Man sehe hier vorerst "keinen Handlungsbedarf".
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(Sueddeutsche.de/dgr)
Eurovision Song Contest
Gestern kam ein Beitrag bei Quer, im 3. Programm des Bayerischen Rundfunks.
Dort wurden die schriftlichen Verträge gezeigt:
Jeglicher Haftungsausschluß!
Sogar bei falschen Fakten - oder falschen Angaben der Hypo Alpe Adria - !!!
Das ist, als wenn man einen Blankoscheck für 3,7 Milliarden ausstellt, ohne das Geld jemals wieder zu sehen.
Was hier passiert ist, ist unglaublich. Stoiber und Konsorten haben die Bürger von Bayern ausgeplündert. Durch solche Verträge - die nur Nachteile für den Käufer haben, wurden die Bayersichen Steuerzahler geplündert.
Stoiber und Konsorten gehören sich sofort all ihrer Ämter enthoben!
Elite oder Leistung sieht anders aus!!!
Seine Stellungnahme ist sehr aufschlussreich. Nicht die Spur von Lernfähigkeit. Wie war das denn, als es um den Kauf der Hypo Alpe Adria ging. Wollten viele sie haben und war die Bayern LB schließlich der Sieger in dem Bietergefecht. Warum hat es Herr H. nicht merkwürdig gefunden, dass sie sonst keiner haben wollte, sondern der Bayer LB geradezu angedient wurde. Warum war er Bankvorständen gegenüber so vetrauensselig. Liest er nie die Zeitung. Mindestens 3mal im Jahr müssen Banken von Gerichten dazu gezwunden werden, ungesetzliche Praktiken zu beenden. Liest man jemals so etwas auch über irgendeinen anderen Wirtschaftszweig. Warum treibt er sich in so einem Gremium herum. Finanzminister wird man doch nicht, weil man ein ausgewiesener Fachmann ist. Das ist doch ein politisches Amt und war für ihn doch ein Zufallsjob. Seine Verantwortlichkeit für das Desaster besteht doch schon darin, das er auf dem Stuhl Platz genommen hat, auf den eine Person gehört hätte, die wenigstens eine Bilanz lesen kann. Schon zum 2mal beschwert er sich, dass man ihm verschwiegen hat, wie die Dingen standen. Leben denn die Kreise, denen er das zum Vorwurf macht, von der Offenheit oder von der Verschlagenheit. Fazit: Herr Huber lebt in einer Traumwelt. Wenn er meine Fragen lesen würde, hätte er auch wieder nichts verstanden und würde darum bitten, es ihm genauer zu erklären.
Helmut Schröder
..bei den Leuten, die das System Haider unterstützten....sind Steherqualitäten zu beobachten, die augenscheinlich nur im Milieu vorkommen...solange nichts nachgewiesen ist, ist alle korekt gelaufen...der Bilanzfälscher Kulterer hat sich wohlweislich in London niedergelassen......da ist der Flughafen auch nicht mehr weit.....