Können Akten riechen? Diese jedenfalls stinkt gewaltig. In den Aktenstücken befindet sich auch die bislang geheime Zeugenaussage eines pensionierten FBI-Beamten bei der New Yorker Justiz. Er soll berichtet haben, er sei Mitte 2009 von der im Auftrag der HSH tätigen Sicherheitsfirma Prevent angeheuert worden. Ziel sei es gewesen, den in HSH-Kreisen missliebig gewordenen Roland K. zu durchleuchten. Offenbar wurden K. einige Wochen später heimlich Kinderporno-Bilder untergeschoben, von wem auch immer, die dann prompt entdeckt wurden. K. ist in dieser Geschichte das Opfer.
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Der FBI-Mann soll ausgesagt haben, er sei am 17. September 2009 dabei gewesen, als rund ein Dutzend Mitarbeiter der HSH, von Prevent sowie Anwälte das Büro von K. gestürmt und die untergeschobenen Kinderporno-Bilder entdeckt hatten. Im Magazin Spiegel, der diese Affäre enthüllte, die in Details an die Affäre des unglücklichen Kieler CDU-Ministerpräsidenten Uwe Barschel erinnert, war von einem "HSH-Rollkommando" die Rede.
Diese Einschätzung soll, sagt ein Insider, der die Aussage des ehemaligen FBI-Beamten gelesen hat, noch eine Untertreibung gewesen sein. Der FBI-Mann soll ausgesagt haben, er sei während der bankinternen Razzia angehalten worden, einen Kontakt zur Polizei herzustellen und für eine Verhaftung des Managers zu sorgen. Das habe einer der HSH-Leute verlangt. Er habe das aber abgelehnt und stattdessen erklärt, er mache da nicht weiter mit. "It smells", die Sache stinke.
Prevent, das für seine diversen Handreichungen von der HSH im Zeitraum Februar 2008 bis Ende Oktober 2009 immerhin 7,083 Millionen Euro erhalten hat, mag sich zu dem Vorwurf nicht äußern. "Wir haben Verträge, die unseren Mandanten absoluten Vertrauensschutz gewähren," sagt ein Sprecher. Eigentlich dürfe er nicht einmal sagen, dass die HSH ein Mandant von Prevent gewesen sei. Die Sicherheitsfirma habe allerdings "nie irgendetwas gegen Recht und Gesetz getan - nie". Sämtliche kursierenden Vorwürfe gegen das Unternehmen seien "frei erfunden".
Die HSH verweist bei Fragen nach der seltsamen Rolle des ehemaligen FBI-Beamten auf bekannte Erklärungen und führt dann an: "Desweiteren hat der Vorstand der Bank mehrfach den Vorwurf von Kenntnis jeglicher unredlicher Vorgänge mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen - er hätte ein derartiges Vorgehen nie gebilligt oder geduldet."
Damit warten wichtige Fragen weiter auf Aufklärung: Sollte K. mit frisierten Belegen ins Gefängnis gebracht werden oder nicht? Wurden einem ehemaligen FBI-Beamten vom HSH-Dienstleister Prevent 50.000 Euro für fragwürdige Dienste angeboten? Hat er das schmutzige Geld erhalten? Auf all diese und andere Fragen antwortet die Bank nicht. Noch nicht.
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(SZ vom 03.11.2010/jab)
...das ist die Methode dieser Politiker!
Carstensen und Kopper haben vermutlich so lange zu Nonnenmacher gehalten, bis sie endlich einen "schweigenden Mananger" - diesmal aus dem Ausland - hatten, der vermutlich für viel Geld ebenso zuverlässig schweigt und den Wählern die Tatsachen über die Zockerei der Politiker - die saßen alle in den Gremien - auch die Grünen - vorenthält!
Nonnemacher wird mit Geld gehen....! Denn nur dann schweigt er!
Man muss sich einmal vorstellen, wie sicher der sich seiner Sache war! Nur wer die Politiker so in der Hand hat, kann sich mit solchen "dubiosen Methoden" - die schlichtweg kriminell sind - so lange auf diesem Posten halten!!!
Er kennt die Hintergründe für viele Zockerverträge!
Leute, die Bürger werden verschaukelt!
Und ein Blick auf die Prevent AG: Lauter ehemalige Kriminaler.....!
Aus München und Bayern: Waren die nicht damals in den Fall Rupp - von Neuburg an der Donau involviert?
Der Hof der Familie Rupp wurde noch während der 1. Verhandlung - also ohne Schuldspruch bereits vom vom Amtsgericht bestellten Pfleger der Familie veräußert!
Die Familie wurde wegen Totschlags und verfüttern der Leiche des Landwirts an die Hunde verurteilt. Heute weiß man, dass dieses Geständnis unter dubiosen Methoden zustande kam.
Die Leiche des Landwirts wurde später gefunden. Obduktion: Keine Spuren von körperlicher Gewalt....aber ein Mord soll es trotzdem gewesen sein!
Leute hier stimmt doch etwas nicht! Ich möchte nicht wissen, wieviele solche Fälle konstruiert wurden!!!
http://www.donaukurier.de/nachrichten/aktuellesthema/-Und-ich-weiss-dass-er-noch-lebt-;art3112,1106167
Auszug: „….Kein Geringerer als Bayerns Innenminister Günther Beckstein hatte die Order gegeben, ihn umgehend telefonisch über die Entscheidung der 1. Jugendkammer zu informieren. Was der Minister dann zu hören bekam, waren vier Schuldsprüche, allerdings nicht wegen Mordes, sondern wegen gemeinschaftlich begangenen Totschlags durch Hermine Rupp (50) und Matthias E. (21).
Udo Nagel war Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der Prevent AG:
http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Nagel
Ausspionieren von Bloggern:
http://www.heise.de/tp/blogs/6/148584
Die Lebensläufe: Kriminalbeamte:
http://www.prevent.ag/profil/aufsichtsrat/
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33575/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33579/1.html
Politiker und Manager - e
Den Mennoniten Kopper verstehe ich in seinem Handeln nicht. Seine Glaubensgemeinschaft, die Ethik und Ekklesiologie verbindet, verabscheut derartige Geschehnisse, die Kopper bei Nonnen-Macher (nomen est omen) durchläßt. Weshalb nur? Diese Frage sollte Kopper uns schon beantworten.
Nach allem was ihm belegbar vorzuwerfen ist, muss man sich wundern, wenn jemand mit so einer Schmuddelbehaftung sein Konterfei weiter in die Kameras hält. Überhaupt noch bei HSH auf der Gehaltsliste steht. Ein Befürworter Kopper ist ja auch nicht gerade die unbefleckteste weiße Weste.
Lieber User,
Danke für Ihren Hinweis. Da hatte sich wirklich ein Tippfehler eingeschlichen. Wir haben das verbessert.
Freundliche Grüße,
der Moderator
nicht schlecht wenn man das mit dem Bundeshaushalt von schlappen 320 Mrd. € vergleicht - da verdient man im Sicherheitsgewerbe mit den guten 7 Billionen schon mehr als wenn man einen Staat betreibt. ;-)
Paging