Das Statistische Bundesamt rechnet mit einer deutlich höheren Belastung für den Verbraucher: Im Großhandel sind die Preise für Lebensmittel so stark gestiegen wie zuletzt vor über 25 Jahren.
Im Großhandel gab es im März einen Preissprung von 7,1 Prozent. Das ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts die höchste Jahresteuerungsrate seit 26 Jahren - im Februar 1982 hatte die Teuerung bei 8,5 Prozent gelegen.
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Preiserhöhungen stehen bevor: Was jetzt der Großhandel erlebt, droht bald den Verbrauchern. (© Foto: ddp)
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Experten wiesen darauf hin, dass die Preissteigerungen im Großhandel nicht in gleicher Höhe an die Kunden weitergegeben werden.
Wichtiger Frühindikator
Der Großhandelspreisindex gilt als wichtiger Frühinidikator. Er zeigt die Preisentwicklung in vorgelagerten Bereichen, die sich erst später in den Verkaufspreisen niederschlägt. Allerdings werde die Teuerung nicht eins zu eins an den Kunden weitergegeben.
Darauf wies auch der Bundesverband des Groß- und Außenhandels in Berlin hin. Eine Teuerungsrate von 52 Prozent bei Getreide bedeute "nicht, dass das Brot oder das Bier entsprechend teurer werden", sagte ein Verbandssprecher.
Der Verbraucherpreis hängt auch von Posten wie Lohn, Energie und Verpackung ab. Da der weltweite Wettbewerb außerdem stark umkämpft ist, teilen sich Produzent, Handel und Verbraucher letztendlich die Mehrkosten.
Dritter Preissprung in diesem Jahr
Der Höchstrate im März waren Preissprünge von 6,0 Prozent im Februar und von 6,6 Prozent im Januar vorausgegangen.
Dabei machten die Großhandelspreise für Getreide und Futter einen Sprung von 52,0 Prozent nach oben. Milch, Eier, und Nahrungsfette waren um 23,5 Prozent teurer als im März des Vorjahres. Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze verteuerten sich um 13,2 Prozent, Mineralöl kostete 18,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Preise für Eisenprodukte stiegen um 5,0 Prozent. Nur Büromaschinen kosteten weniger als im März 2007, und zwar fast 13 Prozent.
Nahrungsmittel machen jedoch nur rund zehn Prozent am Warenkorb der Verbraucher in Deutschland aus. Dies relativiert die Auswirkungen der Preissprünge im Großhandel auf den Verbraucher.
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(sueddeutsche.de/AP/jkf/pak)
Bruce Springsteen in Frankfurt
Und wie hoch ist der prozentuale Anteil, der Spekulanten zurueckgefuehrt werden darf. Aber mit der Globalisierung wird alles besser.
Das Statistische Bundesamt hat es auch schon gemerkt. Man soll es nicht glauben.
... manchen mehr und manchen weniger.
Im Übrigen wollte ich hier über den von Herrn Schäuble gewünschten Militäreinsatz innerhalb Deutschlands schreiben aber das ist anscheinend nicht erwünscht.
Nationalgefühl hätte und mehr Fähnchen schwingen würde, dann würde sie ggf. auch das Hungergefühl in der Magengrube besser vertragen können.
Schließlich muss jeder unsere armen Spekulanten und Bankiers zu Opfern bereit sein! Und woanders hat sich solches ja auch bewährt.
... Vielleicht ist es ja die frohe Laune der Narren, die noch nicht begriffen haben was passeirt!
Paging