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In Bildern. Von Mario Lochner

Griechenland belasten hunderte Milliarden Euro Schulden, die Welt fürchtet einen Staatsbankrott. In der Historie gab es schon so manche Pleite - unter anderem wegen kriegslüsterner Könige, gieriger Spekulanten und zu vielen Korinthen. Ein Blick in die Geschichte der Staatsbankrotte vom 14. Jahrhundert bis heute.

Im Jahr 1340 ging zum ersten Mal ein europäischer Staat pleite: England. König Edward II. musste den Schuldendienst gegenüber italienischen Bankiers einstellen. Den Engländern war das Geld nach einer misslungenen Frankreich-Invasion ausgegangen, die zum Hundertjährigen Krieg führte - im Bild die Schlacht von Auray. Aber nicht nur England war von der Staatspleite betroffen, auch in Florenz brachen große Finanzhäuser zusammen.

21. Juni 2011, 07:39 2011-06-21 07:39:28  © sueddeutsche.de/bbr

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