Der US-Senat hat eine abgeänderte Version des Rettungspakets abgesegnet. Damit ist die erste Hürde gemeistert - nun muss noch das Repräsentantenhaus zustimmen.
Das gigantische US-Rettungspaket für den Finanzsektor hat eine erste parlamentarische Hürde genommen. Der Senat in Washington stimmte dem 700 Milliarden Dollar schweren Programm am Mittwochabend zu. Ein inzwischen überarbeiteter Entwurf des Pakets war noch zwei Tage zuvor im Repräsentantenhaus in einer dramatischen Abstimmung gescheitert.
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Der US-Senat hat die abgeänderte Version des Banken-Rettungsplans durchgewunken - jetzt wartet die Finanzbranche auf die Entscheidung des Repräsentantenhauses. (© Foto: dpa)
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74 Senatoren unterstützten das Paket, 25 votierten dagegen. Die zweite Parlamentskammer wird sich voraussichtlich Freitag erneut mit dem Gesetzentwurf befassen. Wie die Chancen für eine Mehrheit im Repräsentantenhaus stehen, war zunächst unklar.
Für den Senat war das Programm leicht verändert worden. Unter anderem sieht der neue Entwurf neben Hilfen für Banken auch einen verbesserten Schutz für private Anleger mit Einlagen bis zu 250.000 Dollar vor. Zusätzlich wurden Steuererleichterungen in Höhe von insgesamt 100 Milliarden Dollar für Unternehmen und den Mittelstand in das Programm aufgenommen.
Kommentatoren in US-Medien meinten, im Repräsentantenhaus sei eine Mehrheit wesentlich schwieriger zu erreichen als im Senat.
"Erforderlich für die finanzielle Sicherheit"
Präsident George W. Bush erklärte nach der Abstimmung, das Votum sei "erforderlich für die finanzielle Sicherheit" aller US-Bürger gewesen. Das amerikanische Volk erwarte und die Wirtschaft verlange, dass das Repräsentantenhaus das Gesetz annehme und er es dann unterzeichnen könne, betonte Bush.
Das ursprünglich von Finanzminister Henry Paulson und Zentralbankchef Ben Bernanke vorgelegte Rettungspaket sieht vor, dass der Staat in Not geratenen Banken faule Kredite im Gesamtwert von bis zu 700 Milliarden Dollar abkauft. Damit soll erreicht werden, dass die Banken wieder Kredite an Unternehmer vergeben und dadurch der Wirtschaftskreislauf nicht unterbrochen wird.
In einer ersten Tranche sollen 250 Milliarden Dollar an die Banken vergeben werden. Entgegen erster Vorschläge sieht das Programm eine parlamentarische Aufsicht vor. Zudem sollten Manager von Banken, denen geholfen wird, keine großzügigen Abfindungen erhalten. Auch ist vorgesehen, dass der Staat nach der Rettung einer Bank später an den Gewinnen beteiligt werden kann.
Das Repräsentantenhaus hatte das Paket am Montag abgelehnt, was zu dramatischen Kursstürzen führte und weltweit auf Unverständnis und Kritik gestoßen war. Viele Abgeordnete stimmten am Montag mit Nein, weil sie an der Basis unter Druck der Wähler geraten waren, die derart massive Hilfen des Staates und damit letztlich des Steuerzahlers für Finanzhäuser der Wall Street ablehnen.
Lesen Sie weiter, warum die SEC das Verbot von Leerverkäufen verlängert hat.
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Sehr treffende Analogie mit dem Alkoholiker.
Bis gestern galt: Die freie Marktwirtschaft hat sogenannte Selbstregulierungskräfte.
Jetzt löst man diese Unbekannte Selbstregulierungskräfte auf und benennt sie, diese Selbstregulierungskräfte sind der Steuerzahler, spricht der gemeine arbeitende wertschaffender Mensch von der Strasse.
Ich habe jahrelang über den Faktor Selbstregulierung gegrübelt, danke, das diese Gleichung nunmehr aufgelöst wurde.
Als Verfechter der Frommschen Thesen stimme ich Ihnen zu, lieber eschtar. Diese Leute sind in der Tat krank. Dies ist keine Vermutung, sondern ein Faktum, dass auf der klinischen Seite seine Bestätigung findet. Denn allesamt sind süchtig. Und diese Sucht heißt nun mal Gier. Ein Wort übrigens, dass Sie Neoliberalen (es ist müßig, jetzt Namen zu nennen, weil wir sie alle kennen) wahrscheinlich nur unter Folter entlocken können.
Was passiert da eigentlich jetzt? Es wird geholfen. Gestatten Sie mir eine Parabel: Ein Alkoholiker hat sich ins Delirium gesoffen (gesoffen deshalb, weil er gierig ist und nicht mehr trinkt, er säuft). Er ist am Boden. Er ist fertig. Dem Manne muss geholfen werden. Klar.
Man wartet bis er erwacht und stellt ihm 77 Flaschen Wodka ans Bett und sagt ihm: "So, mein Freund, ab jetzt gelten neue Regeln. Du darfst jeden Tag nur einen kleinen Schluck davon zu dir nehmen."
Noch Fragen? Schönen Gruß
Mulholland
Das wird von den Amerikanern bewußt dramatisiert, um von der nächsten geplaneten Abzocke der Welt sbzulenken. Erst erhalten Amerikanische Immobilienbesitzer wie man jetzt weiß, zwischen 1,3 und 1,5 Billionen Dollar, von denen man weiß, dass sie diese garnicht zurück zahlen konnen, nur sollten die Immobilien eigentlich weiter im Wert steigen um die Banken zufrieden zu stellen. Waren die alten Holzhäuser aber nicht wert. Dann wird mit Derivaten, Warentermingeschäften, Rohstoffkosten wie Öl usw.spekuliert, dass die Preise explodieren, jetzt soll also die Welt den Schaden bezahlen. Das stellen sich die USA dann so vor, man bietet eine Staatsverschuldung in Höhe von 700 Milliarden Dollar an, vorher, also jetzt aktuell steigt der Dollarkurs ständig, trotz der größten Krise der Weltgeschichte. Wenn die Staatsverschuldung dann unter die Leute und Banken und Fonds gebracht ist, fällt der Dollar gewaltig, auf seinen tatsächlichen Wert. Zurück bekommen diejenigen, die solche Papiere dann gekauft haben höchstens den halben Wert. Dann kaufen sie die Papiere zum kleinen Wert zurück, verscherbeln die Immobilien und die amerikanischen Reichen stehen wieder mal als die Gewaltigen da. Die Zeche bezahlen die anderen, die, die solche Staatsverschuldungspapiere zeichnen, ganz sichere Anlage, beim reichsten Land der Welt. Übrigens, der tatsächliche Finanzbedarf ist laut Amerikanischer Wirtschaftsprofessoren real natürlich viel höher, mann benötigt geschätzt 30 - 50 Billionen Dollar für völlig ungesicherte Pensionszusagen in den nächsten 20 Jahren. Dann kauft mal schön.
Jetzt geht es gerade mal um notleidende Hypotheken. Und das Vertrauen soll wieder hergestellt werden, damit die Bürger wieder sparen.
Erstens geht es bei den gesamten Hypotheken lediglich um eine Summe von 12 Billionen $. Zweitens ist die Sparrate der Amis so klein, dass man sie vernachlässigen kann. Die Kreditkarten-Schulden in Höhe von 2,3 Billionen $ spiegelt das Sparverhalten wider.
Die Altersversorgung fast aller Amis sind auf privater Basis in Form von Aktien aufgebaut, die jetzt fast wertlos sind. Nicht gut für die Wahlen nächsten Monat. Da muß man wenigstens den guten Willen suggerieren, um Wählerstimmen zu gewinnen.
Nichts anderes ist das Rettungs-Paket.
Auf dem weltweiten Zockermarkt, bei dem die Amis ganz vorne mitmischen, geht es nicht um die faulen Hypotheken-Kredite. Es geht um Derivate (Zockergeld) im Volumen von 1600 Billionen $, die alle auf Kredit gekauft wurden. Das ist das eigentliche Problem, das auch das Bankensystem in Europa einstürzen lässt. ..... so bald diese Anleihetilgungen fällig werden, stürzt das Kartenhaus ein.
Allein die 10 größten deutschen privaten Banken haben in den nächsten 12 Monaten Anleihetilgungen von über 340 Milliarden zu erbringen. Man kann den Kollaps a bissl rausschieben, aber nicht verhindern.
Die HUMANWIRTSCHAFT oder INWO.de Oder wer es etwas religiöser mag, CGW.de !!!
Wir haben die Mittel zur freien Verfügung.
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