Mechanische Thermostate bestehen aus einem abnehmbaren Thermostatkopf und einem fest installierten Ventilunterteil. "In vielen Fällen reicht zur Modernisierung der Austausch des Thermostatkopfs" sagt Andreas Grundey von der vom Bundesumweltministerium unterstützten Kampagne "Klima sucht Schutz". Das Ventilunterteil könne oft erhalten bleiben.
Anzeige
"Den Thermostatkopf kann eigentlich fast jeder selbst austauschen", meint Grundey. Denn hierzu müsse einfach nur die Verschraubung am Kopf gelöst, der alte Kopf entfernt, der neuen aufgesteckt und wieder angezogen werden.
Emsige Elektronik
Thermostatköpfe werden mit zwei Befestigungsarten angeboten: Schnappanschluss oder Schraubmutter. "Deshalb sollte der Heimwerker den alten Thermostatkopf zum Einkauf mitnehmen", rät Renate Ehrnsperger von der Stiftung Warentest. Habe der neue Thermostatkopf die andere Befestigung, brauchen der Heimwerker einen Adapter.
"Alte Thermostatköpfe können von Heimwerkern auch durch elektronische Thermostatventile, die sich bequem programmieren lassen, ausgetauscht werden", sagt Ehrnsperger. Diese regelten die Raumtemperatur nach der Uhrzeit. Richtig programmiert, senken die Thermostate die Temperatur immer dann, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind. Pünktlich zum Feierabend steige die Temperatur wieder an.
Ein weiterer Vorteil: Beim Fensterlüften schließen programmierbare Ventile automatisch, da sie das geöffnete Fenster am plötzlichen Temperaturabfall erkennen.
Sie sind jetzt auf Seite 2 von 2
- Alternative Wärme Neue Heizung - aber welche? 25.09.2008
- OLG-Urteil Aufklärung ist Pflicht 20.11.2008
- Sparsame Häuser Es rentiert sich 03.11.2008
- Heizung umbauen Raus aus dem Nischendasein 29.10.2007
(sueddeutsche.de/dpa/als)
Eurovision Song Contest
WilmaHorst: der vorausschauende Bewohner schaltet den Heizkörper ein paar Minuten vor der Stoßlüftung schon ab. Dann ist ein moderner Heizkörper mit wenig Masse schon etwas abgekühlt und heizt nicht mehr zuviel Außenluft.
Schön wäre es, wenn an den elektronischen Geräten ein Knopf dabei wäre "sofort ganz zu". Das war nämlich bei unseren Elektronischen so: bis die gerafft hatten, dass sie runterregeln sollen, war die Stoßlüftung schon vorbei. Und per Hand runterfahren dauerte auch jedes Mal eine Minute.
tobirobi: per Funk ist erste Sahne, da kannst Du ganz gemütlich vom Sofa aus den Heizkörper abstellen und nach ein paar Minuten zum Lüften aufstehen.
Ansonsten tolle Sache, das mit den verschiedenen Temperaturniveaus zu verschiedenen Zeiten. Die Vorlauftemperatur der Heizung sollte dann auch noch in dieses Regime eingebunden sein, dann gibt das eine runde Sache. Moderne Heizungssteuerungen können das alles und wahrscheinlich noch viel mehr. Wahrscheinlich kann man die sogar mit den Thermostaten vernetzen.
Schaut mal auf dem Forum haustechnikdialog.de, da gibt´s gute Erfahrungsberichte.
6414: nicht ganz so schwarz sehen, bei Vielen hast Du sicher Recht, das Lesen einer Gebrauchsanleitung ist nun mal nicht so einfach...
Aber bei den genannten Preisen hat man auf keinen Fall was falsch gemacht. Einmal zu McFett ist teurer.
Beim Stoßlüften (kurz und heftig) gibt der Heizkörper auf jeden Fall seine Wärme weiter an die Luft und damit auch nach draußen ab. Das Unterbrechen der Heißwasserzufuhr bringt nur etwas bei der leider noch verbreiteten Dauerlüftung. Das Geschäftsprinzip der Heizungstechniker scheint immer auf noch kompliziertere Technik hinauszulaufen. Gut fürs Geschäft, aber schlecht für unsere Ressourcen einschließlich des Geldbeutels der Kunden.
Meine Thermostatköpfe habe ich in die Tonne gehauen und elektronische Ventilköpfe montiert, die per Funk gesteuert werden von einem programmierbaren elektronischen Funkthermostaten, den ich frei im Raum plazieren kann. Die Funkleistung ist sehr gering, viel weniger als beim schnurlosen Telefon oder Babyphon (Elektrosmog). Das gelbe vom Ei ist hier das "Bedarfsrelais", das feststellt, ob eines der Ventile geöffnet ist und Heizwasser benötigt. Ist das der Fall, so schaltet es die Heizung ein und sorgt für die Bereitstellung. Vorteil: benötigt keiner der Heizkörper warmes Wasser, so wird die Heizung abgeschaltet und dümpelt nicht im "Stand By" energiefressend vor sich hin.
Gut gell? Einziges Manko, ich hätte gerne drei verschiedene Temperaturen zur Programmauswahl: Nacht, Tag und Sofa, denn wenn man abends vor der Glotze auf dem Sofa liegt, braucht man etwas mehr Wärme als am Tag, wenn man durchs Haus wuselt .
Habe der neue Thermostatkopf die andere Befestigung, brauchen der Heimwerker einen Adapter.
Ich besitze selbst ein programmierbares Thermostat und bin damit höchst zufrieden. Man kann für jeden Wochentag zwei verschiedene Temperaturen mit vier verschiedenen Zeitabschnitten einstellen. Wenn ich daran denke, was das früher für ein Rumgegeeiere war, bis die man die gewünschte Temperatur erreicht hatte, dann ist das schon ein echter Fortschritt. Hinzukommt, dass das Wetter zur Herbst und Winterzeit ebenfalls sehr inkonstant ist. Heute hat es vielleicht noch 0 Grad, am nächsten Tag klettert das Thermometer dann an einem sonnigen Tag + Warmluftfront auf zehn Grad. Die Folge: man kommt nach Hause und die Wohnung ist überheizt, die Luft extrem Trocken und hat auch noch Geld zum Fenster rausgeheizt. Das Elektronische Thermostat hätte die Leistung des Heizkörpers automatisch heruntergeregelt.
Es gibt nur den kleinen Schwachpunkt: Die Temperaturhöhe muss bei mir ca. zwei Mal pro Heizsaison nachjustiert werden. Bei ca. 0 Grad Außentemperatur sollte man noch um ca. 1,5 Grad erhöhen. Wenn die Temperaturen nach einem kalten Winter wieder ansteigen, sollte man diese wieder Abziehen.
Die Investition von ca. 30 Euro pro Ventil hat sich nach einer Heizperiode locker wieder amortisiert
Paging