Thermostatventile an Heizkörpern auszutauschen, ist vergleichsweise einfach - und lohnt sich manchmal auch dann, wenn die Köpfe noch nicht defekt sind.

Denn Thermostatventile sind in den vergangenen zehn Jahren erheblich weiterentwickelt worden.

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Neu gegen alt - nach etwa 15 Jahren sollte ein Thermostatkopf ausgetauscht werden. (© Foto: Remmers/dpa/tmn)

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Argument für den Tausch ist laut der Stiftung Warentest in Berlin deshalb auch weniger das "Nachlassen" der alten Thermostate, als vielmehr der technische Fortschritt.

Ein defektes Thermostatventil kann ein Wohnungsbesitzer selbst an folgenden Punkten erkennen:

- Der Handkopf ist auf eine hohe Einstellung, zum Beispiel "4" oder "5" gedreht, dennoch bleibt der Heizkörper recht kühl.

- Trotz einer vergleichsweise niederen Einstellung, zum Beispiel auf "3", ist der Raum überhitzt.

- Der Thermostatkopf lässt sich kaum drehen.

Neu nach 15 Jahren

Aber nicht bei allen Problemen mit der Heizung sind die Thermostatventile schuld, heißt es bei der Kampagne "Klima sucht Schutz" in Berlin. Wenn beispielsweise der Heizkörper bei voll aufgedrehtem Ventil nicht warm werde, könne es auch sein, dass der Heizkörper nicht ausreichend mit Wasser versorgt wird. In diesem Fall müsse ein Fachmann an allen Heizkörpern im Haus einen hydraulischen Abgleich vornehmen.

"Ein Austausch von alten Thermostatventilen ist nach zirka 15 Jahren empfehlenswert", rät Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima in St. Augustin bei Bonn. Mechanische Thermostate kosten nach Angaben der Stiftung Warentest acht bis 17 Euro. Für programmierbare Modelle fallen 40 bis 95 Euro an.

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