Viele Haushalte in Westdeutschland haben im Winter 2005/06 deutlich weniger geheizt als in früheren Jahren.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Energiedienstleisters Techem aus Eschborn in Hessen.
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Für die Untersuchung berücksichtigte das Unternehmen rund 1,5 Millionen zentral beheizte Haushalte in 122 westdeutschen Städten. Danach sank der Durchschnittsverbrauch auf 15,37 Liter Heizenergie pro Quadratmeter (l/m2) Wohnfläche. Acht Jahre zuvor, im relativ warmen Winter 1997/1998, habe dieser Wert noch bei 17,75 l/m2 gelegen.
Allerdings gebe es große Unterschiede zwischen einzelnen Städten. Während für Lünen, Castrop-Rauxel und Bocholt in Nordrhein-Westfalen ein Rückgang von mehr als 25 Prozent ermittelt wurde, stieg der Verbrauch in Offenburg, Marl und Fürth sogar leicht an, teilt Techem mit.
Sehr deutlich seien die Unterschiede bei den Heizkosten: Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung zahlten Bewohner in Nordrhein-Westfalen jährlich rund 225 Euro weniger Heizkosten als Bewohner in Schleswig-Holstein.
(sueddeutsche.de/dpa)
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