100 Millionen Dollar soll der Chef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, angeblich als Bonus bekommen. Goldman widerspricht energisch.
Es gibt derzeit nur wenig einträglichere Jobs als den des Chefpostens einer großen US-Investmentbank. Lloyd Blankfein, Chef der US-Bank Goldman Sachs, könnte der Blick auf seinen Kontoauszug besonders viel Freude bereiten.
Lloyd Blankfein, Chef der US-Bank Goldman Sachs, bekommt angeblich einen Jahresbonus in Höhe von 100 Millionen Dollar. (© Foto: AP)
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Denn auf den Banker könnte in den nächsten Wochen womöglich ein Mega-Bonus in Höhe von 100 Millionen Dollar (72 Millionen Euro) warten. Das berichtet die britische Tageszeitung Times in ihrer Online-Ausgabe. Die Zeitung bezieht sich dabei auf Insider-Aussagen am Rande des Weltwirtschaftsforums von Davos.
Milliardengewinn für 2009
Damit bekäme Blankfein deutlich mehr Geld ausgeschüttet, als im Rekordjahr 2007. Damals überwies Goldman Sachs dem Chef einen Bonus von 67,9 Millionen Dollar (49 Millionen Euro). Und so widerspricht eine Sprechein der Bank der Meldung auch energisch - und bezeichnet die Meldung in der Times als "totalen Blödsinn".
Ein 100-Millionen-Dollar-Bonus für Blankfein wäre auch schon deshalb sehr erstaunlich, weil Goldman Sachs nach der öffentlichen Kritik an der Boni-Praxis die bereits im September ausgewiesenen Rückstellungen für Gehälter und Sonderzahlungen von 16,2 Milliarden Dollar nicht weiter aufstockte.
Zuletzt hatte der amerikanische Präsident Barack Obama gegen die Boni-Exzesse an der Wall Street gewettert und die Zahlungen als "beschämend" bezeichnet. Außerdem plant Obama, den Großbanken eine Sonderabgabe aufzudrücken, um die Kosten für die Rettung des Finanzsystems wieder einzuspielen. Blankfein hatte die Nation jüngst mit einer Äußerung verärgert, wonach Banken nur "Gottes Werk" verrichten würden.
Im Jahr 2009 hat Goldman Sachs einen Nettogewinn von 13,4 Milliarden Dollar (9,6 Milliarden Euro) erwirtschaftet, die Gewinne stammen dabei vor allem aus dem Investmentbanking.
Sagen Sie es uns hier! Haben die Banker ihre Boni verdient?
(sueddeutsche.de/tob)
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allein wegen solch einer irren Äußerung sollte der Mann sich in psychiatrische Behandlung begeben,und er täte gut daran, seinen Derivatehändlern das auch zu empfehlen.
"Dieser Neid ist geil in D!"
Wie meinen Sie das?
Wie kann man auf jemanden Neidisch sein, der X- Familienexistenzen auf dem Gewissen hat?
Es ist doch unwichtig wieviele Millionen Papiergeld er bekommen hat - es zeigt einfach nur so eindrucksvoll - dass in unserer Gesellschaft die unnützigsten Mitglieder (Banker,Manager,Spekulanten) am höchsten belohnt werden.
Sie produzieren NICHTS und bekommen ALLES!
Dieser Neid ist geil in D!
Nein, ich gönns Ihm nicht.
Dieses Geld oder anders gesagt, die Gewinne von GS sind die Verluste anderer. Da werden doch keine Werte geschaffen.Und die rufen dann nach Unterstützung.
Paging