Geschenk der Regierung: Die privaten Versicherer sollen künftig die gleichen Preise für Medikamente zahlen wie die gesetzlichen Krankenkassen. Diese sind empört.
Die Bundesregierung rüttelt erneut an der strikten Trennung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und privaten Krankenversicherern (PKV). Künftig sollen offenbar alle Versicherungsanbieter für neue Medikamente denselben Preis zahlen. Bislang handelt der Spitzenverband der gesetzlichen Kassen mit den Herstellern die Konditionen aus, die aber nur für seine Mitglieder und nicht für die privaten Versicherer gelten. Diese zahlen derzeit weit höhere Preise.
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Bislang zahlen private Krankenversicherer für neue Arzneimittel höhere Preise als gesetzliche Krankenkassen. Das soll sich jetzt wohl ändern. (© ddp)
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Die gesetzlichen Krankenversicherer kritisieren die Pläne der schwarz-gelben Koalition scharf. "Weil der privaten Krankenversicherung die Kosten davon laufen, soll nun offensichtlich zu ihrem Schutz ein staatliches Förderprogramm auferlegt werden", sagte der stellvertretende Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, der Süddeutschen Zeitung. Obwohl sich die PKV als Nischenanbieter für Gutverdiener und Beamte den Herausforderungen eines Solidarsystem nicht stellen müsse, habe sie anscheinend so große Probleme, dass sie auf die Hilfe des Gesetzgebers angewiesen sei.
Die angedachte Neuregelung sorgt auch bei den Arzneimittelherstellern für Protest - für die Unternehmen waren die Privaten stets lukrative Kunden. Eine solche Änderung hieße, "dass staatliche Preisgestaltungen zugunsten privater Kassen wirken", sagte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller.
"Weg in die Einheitsversicherung"
Letztlich würde so die Existenzberechtigung privater Kassen in Frage gestellt. "Wenn künftig aus übergeordneten Gründen Sozialrecht auf private Versicherungen angewendet werden kann und soll, wäre die Politik tatsächlich auf dem Weg in die Einheitsversicherung."
Es ist nicht die erste Neuerung der vergangenen Wochen, welche den privaten Krankenversicherern zugutekommt. Zuvor hatten die Gesundheitsexperten der schwarz-gelben Koalition angedacht, dass gesetzliche Krankenkassen künftig keine Zusatzleistungen wie Einbettzimmertarife oder Chefarztbehandlung anbieten dürften. Außerdem sollten junge Gutverdiener bereits nach einem Jahr Wartezeit in eine PKV wechseln können; bislang beträgt die Frist drei Jahre.
Laut Financial Times Deutschland können sich die privaten Krankenversicherer auf noch mehr Zugeständnisse einstellen. Das Blatt berichtet, dass die Union im Zuge der Gesundheitsreform eine engere Kooperation zwischen GKVs und PKVs durchsetzen wolle. Sie sollen nicht nur gemeinsame Geschäftsstellen unterhalten, sondern auch Leistungen für Versicherte zu den gleichen Konditionen einkaufen können.
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(sueddeutsche.de/aum/hgn)
FDP Klientel Politik um den PKV die Vorteile zu sichern!
Die GKV soll ausbluten!
FDP Politik eben!
Zahlt es ihnen Heim!!
So geht das bei unserer famosen Regierung: Zuerst werden die (wohl gesonnenen) Hoteliers bedient, dann die Großbanken, die Ärzte, danach die Atom-Lobby, nun die privaten Krankenversicherunge (sprich die Versicherungsmultis).
Alles zu Lasten von Otto Normalbürger.
Wer darf als Nächster in die Staatskasse greifen, Frau Merkel?
Sind Sie denn älter als 55 Jahre?
Während ich mit dem Standard-Tarif meiner Privaten Krankenversicherung darum kämpfen muss, von einem Arzt, bzw. Zahnarzt behandelt zu werden, sitzt der Mörder unserer Tochter in einer psychiatrischen Klinik mit "betreutem Wohnen". Unsere "sozialen und christlichen Politiker" kümmern sich nur noch um ihr eigenes Ansehen, ihre eigenen Interessen und die eigenen Brieftaschen, genauso, wie die heutigen Kirchenoberen. Das Leid, die Sorge von Menschen, die nach Hilfe rufen, bleiben ungehört.
Worte der Bibel aus Hiob 6,13.14:
"Hab ich denn keine Hilfe mehr,
und gibt es keinen Rat mehr für mich?
Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten verweigert,
der gibt die Furcht vor dem Allmächtigen auf."
Gerechtigkeit, wo bist Du ???
In diesem (Un)-Rechtsstaat bestraft man nicht die Täter,
sondern die Opfer, bzw. Hinterbliebenen.
Der Theologe Friedrich Schorlemmer schrieb:
"Der Rechtsstaat läßt den Tätern das Zugute kommen,
was er den Opfern verweigert".
und Jesus sagt in Matthäus 24, Vers 12:
"Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird,
wird die Liebe in vielen erkalten."
Wir bekommen nicht die Zuckerl, sondern das Salz der PKV zu spüren. Zutiefst bereue ich meinen Eintritt in die PKV. Wer denkt schon, an einen Schicksalsschlag, an den Arbeitsplatzverlust, oder an schwere Krankheit ? Dann aber, zahl man den Arbeitgeberbeitrag mit, auch wenn das monatliche Einkommen noch so niedrig ist.
Uns ist dies so ergangen.
Rückblick:
Unsere Tochter wurde ermordet, ein mutmaßlicher Täter aus mangel an Beweisen freigesprochen. Niemand fragte, wie wir damit leben sollten, nachdem dieser Mann nur wenige hundert Meter von uns entfernt wohnte. Meine Frau und ich sind körperlich und seelisch daran zerbrochen. Erhielten Erwerbsunfähigkeitsrente.
Ich musste, da privat versichert, den "Standard-Tarif" wählen.
Es ist für mich jedesmal ein regelrechter Spießrutenlauf, bis ich einen Arzt/Zahnarzt finde, der mich mit diesem Tarif behandelt. Ärzte/Zahnärzte wollen/möchten die Vergütung des vollen Tarifes, einen Faktor von 2,5 und lehnen daher den Standard-Tarif ab, auch wenn dieser gesetzlich geregelt ist. Was aber nützt mir das, wenn ich jedesmal ein Formular erhalte, in dem ausdrücklich eine Behandlung mit dem Standard-Tarif ausgeschlossen wird. Eine Rückkehr in dei GKV ist nicht möglich. Trotz allem zahle ich den dreifachen Beitrag gegenüber meinr Frau, die in der AOK ist, und muss Ärzte/Zahnärzte bitteln und betteln, damit ich überhaupt behandelt werde.
Warum kümmert sich dieser Staat um die Betreuung von Mördern, Kinderschändern und Vergewaltigern und vergißt dabei die Opfer, bzw. Hinterbliebenen.
Wir haben uns an die bayer. Staatssekräterin Melanienie Huml gewandt mit der Bitte um Hilfe und nach Wochen die Nachricht erhalten, von der Weiterleitung unseres Schreibens. Wir konnten aber in unserer Tageszeitung Frau Huml bewundern, bei ihrem Besuch in einer großen privaten Versicherung in Coburg.
Warum kümmert sich dieser Staat nur noch um die Großen, Reichen und Starken?
Wir haben durch dies schlimme erlebte Leid den Glauben nicht nur an eine gerechte Justiz, eine tröstende, helfende Kirche, sondern auch an Politiker verloren, die sich "christlich", und/oder sozial nennen.
Dietrich Bonhoeffer schrieb:
"Jede christliche Gemeinschaft muß wissen,
dass nicht nur die Schwachen die Starken brauchen,
sondern daß auch die Starken nicht ohne die Schwachen sein können.
Die Ausschaltung der Schwachen, ist der Tod der Gemeinschaft."
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