Saniert ein Vermieter die Immobilie, um sie klimafreundlicher zu machen, soll der Mieter trotz des anfallenden Schmutzes, Baulärms oder Heizungsausfalls keine Mietminderung mehr geltend machen können. Haus und Grund lobt, damit werde der Vermieter bei seiner Investition, die ja auch dem Mieter über höhere Wohnqualität und niedrigere Heizkosten zugute komme, nicht länger finanziell bestraft.

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Der Mieterbund kritisiert, Grund für eine Mietminderung müsse weiter die erhebliche Beeinträchtigung des Wohnens sein und nicht die energetische Modernisierung selbst.

Auch sogenannten Mietnomaden, die so manchen Vermieter zur Verzweiflung bringen und ihm oft erhebliche Kosten bescheren, will die schwarz-gelbe Koalition "wirksam begegnen".

Gleiches gilt für Luxussanierungen zum Zwecke der Vermietung.

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(sueddeutsche.de/AP/als)