Nach einer langen Flaute für Börsengänge starteten in jüngster Zeit gleich vier Firmen am Aktienmarkt - weitere dürften folgen. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Der Markt für Börsengänge in Deutschland kommt nach schweren Jahren wieder in Schwung. Zuletzt sammelten vier Kandidaten Milliardensummen an Kapital ein (auf das Foto klicken) - Beobachter werten das als gutes Zeichen: Investoren sind wieder zuversichtlich. Weitere Börsengänge von anderen Unternehmen dürften in Kürze folgen - etwa der des Berliner Wohnungsunternehmens GSW, das wohl Anfang Mai an die Börse starten will. Börsengänge können auch für Privatanleger interessant sein, vorausgesetzt sie informieren sich vorab ausführlich über die Risiken. Die Süddeutsche Zeitung erläutert die grundlegenden Fragen für Anleger.
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Adrian von Hammerstein, Vorstandsvorsitzender von Kabel Deutschland, läutet am 22. März in der Börse in Frankfurt am Main die Glocke, nachdem der erste Kurs für die Aktie seines Unternehmens bekannt gegeben wurde. Für die Kursentwicklung der zuletzt in Frankfurt emittierten Aktien auf das Foto klicken. (© Foto: dpa)
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Was ist ein Börsengang überhaupt?
Eigentümer verkaufen einen Teil oder ihre gesamte Firma an Investoren - sie machen dazu ein öffentliches Angebot für ihre Aktien. Für diese Aktienplatzierung an der Börse hat sich auch der englische Begriff "Initial Public Offering" (IPO) durchgesetzt. Bringt das bereits börsennotierte Unternehmen zusätzliche im Besitz befindliche Aktien an den Markt, spricht man von einer Zweitplatzierung. In beiden Fällen können in der Regel institutionelle Investoren, aber auch Privatanleger die Aktien erwerben.
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