Von Von Linda Ross

In der Urlaubszeit häufen sich Einbrüche. Welche Vorkehrungen Reisende treffen können, damit ihr Heim sicherer wird.

Die Haustür ist aufgebrochen, Fernseher, Computer, Schmuck - alles weg. Weg ist dann auch mit einem Schlag die Urlaubserholung, wenn die Wohnung oder das Haus in den Ferien von Einbrechern heimgesucht wurde.

In dieser gestellten Szene bohrt ein Einbrecher einen Fensterrahmen auf. Spezielle Sicherheitsfenster bieten dagegen Schutz. (© Foto: ddp)

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Dann gilt es, nicht die Nerven zu verlieren, sondern die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, damit wenigstens der materielle Schaden von der Versicherung ersetzt wird. Der erste Schritt ist, die Polizei zu informieren, ebenso den Hausratversicherer. Bis zum Eintreffen der Polizei sollte nichts am Tatort verändert werden. Dann empfieht das Einbruchsopfer die Schäden gemeinsam mit der Polizei protokollieren, vorhandene Quittungen und Belege von gestohlenen Gegenständen als Beweise vorlegen.

"Man sollte genau überlegen, was fehlt, und nicht nur an die großen Wertgegenstände wie Flachbildfernseher denken. In Frage kommt alles, was neuwertig, schnell transportierbar und verkaufbar ist", sagt Christian Lübke vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Er rät, für den Fall des Falls immer eine Liste mit den Wertgegenständen im Haushalt anzulegen.

Viel schlimmer als die materiellen Verluste sind aber meist die psychologischen Folgen für Einbruchsopfer. "Ein Einbruch trifft Opfer in ihrem ureigensten Bereich, man fühlt sich im eigenen Zuhause nicht mehr sicher", sagt Wilfried Jasper, Koordinator der kriminalpolizeilichen Beratung in Baden-Württemberg.

Deshalb sollte man bei längerer Abwesenheit Vorkehrungen gegen ungebetene Gäste in seinem Heim treffen. Denn nur etwa zwei bis drei Prozent der Einbrüche erfolgen gezielt. Im Rest der Fälle streifen die Täter durch die Straßen und suchen nach günstigen Gelegenheiten.

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