Gut die Hälfte der Frauen, aber nur rund 40 Prozent der Männer haben laut einer Studie schon mehr als fünfmal den Wohnsitz gewechselt.
Wie aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact in Düsseldorf hervorgeht, ziehen die Deutschen durchschnittlich knapp fünfmal in ihrem Leben um. Mehr als 60 Prozent der Umzüge führen in einen neuen Ort. Dabei zieht es die Bundesbürger besonders in Dörfer und Kleinstädte (jeweils knapp 36 Prozent), weniger dagegen in die Großstadt (28 Prozent).
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Die Beweggründe für den letzten Umzug sind den Angaben zufolge sehr unterschiedlich: Knapp ein Viertel der Befragten (23 Prozent) gab an, umgezogen zu sein, um eine schönere Wohnung zu bekommen. Auf Platz zwei folgen berufliche Gründe (18 Prozent), und rund 15 Prozent sind mit ihrem Partner zusammengezogen.
Aber auch hier gibt es große Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während bei mehr als jedem fünften Mann (22 Prozent) der Beruf ausschlaggebend war, ist das nur bei etwa jeder achten Frau (13 Prozent) der Fall.
Das Alter spielt ebenfalls eine Rolle, denn je jünger die Menschen sind, desto häufiger wechseln sie den Wohnsitz: Laut Studie sind die unter 29-Jährigen in den letzten zehn Jahren durchschnittlich etwa drei Mal, die 30- bis 49-Jährigen knapp 2,5 Mal und Menschen von 50 an weniger als 1,5 Mal umgezogen.
An der Umfrage nahmen den Angaben zufolge rund 1000 Menschen teil. Sie wurde vom Online-Portal Immobilienscout24 in Berlin in Auftrag gegeben.
- Umzug Organisation ist alles 13.07.2005
- Mietrecht Umzug von A bis Z 15.06.2004
(sueddeutsche.de/dpa/als)
Ägypten
Grandioser Kommentar! Brilliant :D
Dann weiß ich (21, m, Student) jetzt wenigstnes, was noch auf mich zukommt ^^ In 6 Wochen oder so gehts das erste mal (abgesehn von Bund) in ne eigene Wohnung - besser WG (aber in nem tollen Reihenhaus mit Garten und so.... yeah)
Zum nützlichen Informationsgehalt dieser Studie muss man ja wohl nicht besonders viel sagen ;)
Wirklich. Es ist tatsächlich so. Wenn nichts mehr läuft bleiben Männer bei der Ehefrau und nehmen sich eine Freundin. Frauen lassen sich im umgekehrten Fall scheiden. Wenn Männer umziehen steckt meist die Ehefrau oder die Freundin dahinter. Männer wollen ihre Ruhe, Frauen immerzu tanzen gehen oder Shopping oder Schaufensterbummel oder runter an den Strand oder oder oder.
Ist wirklich so. Mir fällt dabei der Loriot-Sketch ein, wo die Frau nicht will, dass der Mann sich langweilt und ihn immerzu zu irgendeiner Tätigkeit nötigt.
Männer wollen in der Wohnung nicht Renovieren und keine neuen Tapeten, sondern wohnen. Sie wollen keine Möbel umräumen sondern darauf sitzen oder besser, liegen. Sie wollen keinen Staubwedel vor dem Bildschirm sondern die Sportschau, den Krimi oder die politische Sendung anschauen.
Schlage vor, wir Männer bleiben wohnen und die Frauen ziehen alleine um. Weit weg. Ganz weit weg. Nein! So weit auch wieder nicht!
Ist doch interessant zu wissen, falls man mal eine Wohnung vermieten will oder eine Immobilie verkaufen, weiß man schon, wie man seine Zeitungsanzeige formulieren muss, um die richtige Zielgruppe zu erreichen.
Ich bin schon 6 mal umgezogen und ich hasse es, diese Möbelschlepperei, Schränke ab- und wieder aufbauen, vorher "bei der Gelegenheit" mal gründlich ausmisten etc. pp. Alles Jobs, die die Frau nicht übernimmt aber genau überwacht. Würde mir auch Spaß machen, meinen Mann rumzukommandieren und geschäftig tun beim Gläser in Zeitungspapier einwickeln. ;)
Diese Studie war notwendig!
Besonders das Ergebnis: "Gut die Hälfte der Frauen, aber nur rund 40 Prozent der Männer haben laut einer Studie schon mehr als fünfmal den Wohnsitz gewechselt..." regt uns zu der Überlegung an:
Weshalb ist das so??? Die nachvollziehbare Antwort lautet:
"Knapp ein Viertel der Befragten (23 Prozent) gab an, umgezogen zu sein, um eine schönere Wohnung zu bekommen".
Wir müssen befürchten, dass der Auftraggeber und der Studien-Ersteller in enger *Wohn*-Gemeinschaft leben und weiterhin leben werden.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann stellen sie alljährlich und *endgeldlich* fest: "Knapp ein Viertel der Befragten (23 Prozent) gab an, umgezogen zu sein, um eine schönere Wohnung zu bekommen".