Nach seinen Worten wird die Immobilie der "mobilste Standort schlechthin" in Deutschland sein. Tatsächlich ist das Frankfurter Autobahnkreuz nur einen guten Steinwurf entfernt. Über die Bundesstraße 43 direkt neben dem Gebäude geht es zur A3 und A5. Noch näher liegt natürlich der Airport. Ihn erreicht man über eine Brücke.

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Verkehrsgünstige Lage

In fünf Minuten Gehzeit können Fluggäste an den Check-in-Schaltern sein. Und unten, quasi im Keller des Airrail-Centers, fahren ICE-Züge ein und aus. 300 Millionen Reisende begegnen sich laut Schätzungen jedes Jahr an diesem Standort. Die Verkehrsanbindungen waren der Grund, warum sich die Prüfer und Berater von KPMG im West-Teil des Centers einquartieren werden. Sie verlassen das Frankfurter Merton-Viertel im Stadtteil Heddernheim, wo möglicherweise ein Problemgebiet entsteht, weil auch die KPMG-Wettbewerber von Pricewaterhouse-Coopers (PWC) an einen neuen Standort in Frankfurt umsiedeln.

Dörrie kann das egal sein. Ihm liegt daran, dass das Airrail Center pünktlich fertig und ein Erfolg wird. Insgesamt entsteht eine Mietfläche von etwa 140 000 Quadratmetern. 54 Prozent davon sind inzwischen vergeben. Das reicht, sagen Immobilienkenner, noch nicht aus, um an die Gewinnschwelle zu kommen. Die IVG will dazu nichts sagen. Sie will aber natürlich weitere Mieter überzeugen. Die Gruppe wird Deutschlands mobilste Immobilie, in der auch Einzelhändler und Gastronomen einziehen werden, zunächst als Betreiber weiter begleiten.

Fernziel ist ein Verkauf des Centers. Angesichts der globalen Finanzkrise ist das momentan aber kein Thema. Ohnehin müssen aus den Nasszellen-Modulen erst einmal Hilton-Badezimmer werden.

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(SZ vom 29.12.2008/mel)