Von Marco Völklein

Fallende Kurse und die Frage nach der Sicherheit ihrer Anlagen verunsichern viele Fondssparer. Doch Experten beruhigen.

So mancher Fondssparer schaut derzeit erschrocken auf seinen Depotauszug. Der Kursverfall an den Börsen drückt auch den Wert seiner Fondsanteile. "Ich habe genug von Aktien", schimpft mancher und möchte sich ganz von seinen Fonds verabschieden. Doch Experten warnen vor einer überhasteten Reaktion. "Wer regelmäßig in Fondssparpläne einzahlt, sollte ohnehin langfristig denken - und sich nicht von solchen Rückschlägen stören lassen", sagt Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

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Experten beruhigen: Nicht zu sehr auf den DAX achten (© Foto: AP)

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Wie funktioniert ein Fondssparplan?

Bei einem Fondssparplan kauft der Anleger regelmäßig (zum Beispiel monatlich oder vierteljährlich) für einen bestimmten Betrag Anteile an einem oder mehreren Investmentfonds. Das können Aktien-, Renten-, Immobilien- oder Mischfonds sein. Die Anteile des Fonds werden in einem Depot verwaltet, das entweder bei einer Bank oder direkt bei der Fondsgesellschaft geführt wird. Über die Jahre häuft der Anleger so Fondsanteile an, die er später wieder verkauft - hoffentlich mit Gewinn, wenn der Wert des Fonds entsprechend gestiegen ist.

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