Die Deutsche Bank zieht Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise und streicht Stellen im Investmentbanking. Mehrere hundert Jobs sollen wegfallen.

Die Deutsche Bank reagiert mit Stellenstreichungen auf die anhaltende Finanzmarktkrise. Ein Sprecher der größten deutschen Bank sagte, es handele sich um weniger als 300 Arbeitsplätze im Kapitalmarktbereich Global Markets. Er bestätigte damit auf Anfrage im Wesentlichen eine Meldung des Handelsblatts. Danach handelt es sich um insgesamt 270 Stellen.

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Abgebaut wird im Kapitalmarktbereich "Global Markets". Man wolle sich auf die Bereiche mit dem größten Wachstumspotenzial konzentrieren, begründete der Sprecher die Einschnitte.

Vor allem in London, New York und Asien sollen Arbeitsplätze wegfallen. Deutschland werde kaum betroffen sein.

Die Aktie reagierte kaum auf die Nachricht. Der Kurs stieg am Vormittag um knapp 1 Prozent auf 83,05 Euro.

Weltweit beschäftigt das Geldinstitut rund 13.000 Mitarbeiter im Investmentbanking. Somit handele es sich also um eine vergleichsweise kleine Zahl wegfallender Stellen. Der Sprecher begründete den Abbau mit der Konzentration der Deutschen Bank auf wachstumsträchtige Bereiche.

Bereits bei der Vorstellung der Quartalszahlen am 31. Oktober vergangenen Jahres habe die Bank bereits angekündigt zu überprüfen, wo sie möglicherweise personell zu stark aufgestellt sei. Die Entscheidung sei daher in dem routinemäßig üblichen Prüfverfahren gefallen. Eine Fluktuation in dieser Größenordnung sei nicht ungewöhnlich.

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(AP/dpa/mah/ckn)