Förderung des begehrten EdelmetallsAuf der dunklen Seite des Goldrausches

Der Goldpreis bricht einen Rekord nach dem anderen. Aber der Boom hat seine Schattenseiten: Eindrücke aus einer Region in Peru, in der die Suche nach Gold schnelles Glück verspricht - aber große Schäden anrichtet.

Die Welt flüchtet in Gold. Die Anleger zahlen mittlerweile sogar über 1850 Dollar pro Unze, das entspricht etwa 28 Gramm, zahlen. Die Goldklumpen in der Waagschale haben etwa einen Wert von 8500 Euro.

Bei der Goldförderung in Peru in der Region "Madre de Dios" wird die Natur regelrecht geplündert. In dem Landstrich, der übersetzt "Gottesmutter" bedeutet, gibt es viele illegale Minen. Nirgendwo sonst im Amazonas ist der Interessenkonflikt zwischen den finanziellen Bedürfnissen der Bevölkerung und dem negativen Einfluss ihrer Arbeit auf die Umwelt stärker sichtbar.

Bild: Bloomberg 12. September 2011, 16:422011-09-12 16:42:07 © sueddeutsche.de/kahe/hgn