Öl und Gas werden immer teurer: Immer mehr Hausbesitzer setzen jetzt den Rotstift beim Energieverbrauch ihrer Immobilie an. Die oft hohen Investitionskosten müssen Häuslebauer oder Sanierer aber nicht komplett selbst tragen.

Öl wird ständig teurer, die Gaspreise steigen kontinuierlich: Immer mehr Hausbesitzer setzen jetzt den Rotstift beim Energieverbrauch ihrer Immobilie an. "Energetische Sanierung" lautet das Schlüsselwort. Die oft hohen Investitionskosten müssen Häuslebauer oder Sanierer aber nicht komplett selbst tragen.

geldscheine aus hand ; ddp

Mannigfaltig sind die Fördermöglichkeiten des Staats für Energiesparprogramme. (© Foto: ddp)

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Bund, Länder, Gemeinden und selbst Energieversorger bieten eine Fülle von Förderprogrammen an, die sich zum Teil auch kombinieren lassen.

Einen ersten Überblick über die diversen Kredit- und Zuschussprogramme bieten Fördergeldrechner im Internet. Eine der umfangreichsten Datenbanken gibt es unter www.foerderdata.de. Dort finden sich etwa 4900 verschiedene Förderungen, wie Detlef Broghammer vom Betreiber febis Service in Frankfurt erläutert.

Hilfe durch einen Energieberater

Der Immobilienbesitzer kann gezielt nach Standort und geplanter Sanierungsmaßnahme suchen und so seine persönliche Fördermittelauskunft samt Ansprechpartnern erstellen. Aber: "Einige Programme dürfen ausdrücklich nicht miteinander kombiniert werden, dies ist dann im Regelfall explizit erläutert", so Broghammer.

Eine kostengünstige "Einstiegsberatung" zum Thema Energiesparen und Förderung gibt es auch in den Verbraucherzentralen. Wer einen praxisnäheren Rat sucht, sollte sich an einen sogenannten Vor-Ort-Energieberater wenden, häufig einen erfahrenen Ingenieur.

Er checkt das Haus auf energetische Schwachstellen und gibt konkrete Empfehlungen zur Modernisierung und den nutzbaren Förderprogrammen. Auch für die Energieberatung vor Ort kann der Verbraucher Fördermittel beantragen: Das Bundesministerium für Wirtschaft zahlt bis zu 360 Euro.

Der wohl bekannteste Kreditgeber für energetische Sanierungsvorhaben in Deutschland ist die staatliche KfW Bankengruppe. 3,2 Milliarden Euro flossen 2007 in drei Programme der KfW Förderbank.

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