Eine Kapitalerhöhung von über sechs Milliarden Euro soll der angeschlagenen Schweizer Großbank UBS weitere Abschreibungen in diesem Jahr ermöglichen.
Ein Investor verlangt von UBS eine weitere Maßnahme zur Kapitalbeschaffung - dieses Mal von rund zehn Milliarden Schweizer Franken (6,4 Milliarden Euro). Ein Sprecher der Schweizer Großbank bestätigte einen Antrag auf Kapitalerhöhung der Sammelstiftung Profond zum nächsten Aktionärstreffen am 23. April. Eine Prüfung des Schriftstückes soll bis Ende März erfolgt sein.
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Die UBS-Aktionäre hatten erst am 27. Februar die Zufuhr von 13 Milliarden Franken genehmigt. Grund war der Verfall drittklassiger US-Hypotheken, auf die die größte Bank der Schweiz bisher rund 21 Milliarden Franken abschreiben musste. Damals stimmte Profond noch gegen den Vorschlag einer Kapitalerhöhung.
Die Kapitalspritze stammte vom Staatsfonds GIC aus Singapur und einem ungenannten Investor aus Nahost. Nach Schätzungen von Analysten dürften dieses Jahr nochmals zehn Milliarden bis 20 Milliarden Dollar Abschreibungen nötig sein.
Einige Experten hatten bereits die Einschätzung geäußert, dass die Bank gezwungen sein könnte, ihre Kapitalbasis weiter zu stärken.
(sueddeutsche.de/DPA/Reuters/sme/jkr)
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