Dunkelrote Zahlen: Die Dresdner Bank verbucht im abgelaufenen Jahr einen Verlust von 6,3 Milliarden Euro - und reißt Europas größten Versicherer mit in die Tiefe.
Der Tag der roten Zahlen beginnt in München. Am Morgen meldet sich erst einmal Europas größter Versicherer. Bei der Allianz haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr Verluste in Höhe von 2,4 Milliarden Euro aufgetürmt. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch den Verkauf der Dresdner Bank. Ohne das inzwischen an die Commerzbank verkaufte Institut hätte die Allianz vier Milliarden Euro Gewinn gemacht, teilte das Unternehmen mit.
Der Verkauf der Dresdner Bank belastet die Allianz, Europas größten Versicherer. (© Foto: AP, dpa)
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Wie schlecht es um die Problembank mit dem grünen Logo steht, wurde nur wenig später klar. Denn auch die Dresdner Bank wartete mit desaströsen Zahlen auf. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Institut einen Verlust von 6,3 Milliarden Euro verbucht - ein Jahr zuvor hatte die Bank noch einen Gewinn in Höhe von 410 Millionen Euro eingefahren.
Schuld an den horrenden Verlusten sind ausgerechnet jene Manager, die sich jetzt noch aus dem Boni-Topf bedienen wollen. Insgesamt musste die Bank vor allem im Investmentbanking Dresdner Kleinwort Wertberichtigungen von 6,2 Milliarden Euro verkraften - im Privatkundengeschäft wurde dagegen noch ein Gewinn erzielt. Hinzu kommt eine Steuerbelastung von 1,3 Milliarden Euro, da die Dresdner Bank wegen des Verkaufs Verlustvorträge nicht mehr weiter nutzen kann.
Der Rekordverlust - allein im vierten Quartal fiel ein Minus von fast vier Milliarden Euro an - hat das Eigenkapital der Dresdner Bank fast vollständig aufgezehrt. Das Kernkapital der Bank reduzierte sich bis Jahresende auf 2,8 Milliarden Euro von 10,6 Milliarden Euro. Im Verhältnis zu den gesamten risikogewichteten Aktiva ergibt sich eine Quote von nur noch rund vier Prozent, womit das Institut bei Eigenständigkeit empfindliche aufsichtsrechtliche Probleme bekäme.
Belastung für Commerzbank
Die Misere der Dresdner Bank bringt nicht nur den ehemaligen Eigner, die Allianz, in Bedrängnis. Vor allem die Commerzbank als neuer Eigentümer wird von der miserablen Situation der Dresdner Bank belastet. Denn aufgrund der Schieflage hatte die Commerzbank im Januar weitere Hilfen beim Bund beantragen müssen, um die Kapitaldecke der fusionierten Bank zu stärken. Insgesamt schoss der Bund mittlerweile mehr als 18 Milliarden Euro zu - dadurch steigt der Staat mit gut 25 Prozent bei der Commerzbank ein. "Die Krise dauert an und wir haben noch eine schwere Wegstrecke vor uns", kommentierte Commerzbank-Chef Martin Blessing die Ergebnisse der neuen Tochter.
Nun greift Blessing durch. Die Problembereiche, vor allem das Investmentbanking werden nun stark zurückgefahren - "und zwar so schnell wie möglich". Er bekräftigte allerdings , dass die im Januar abgeschlossene Übernahme für rund fünf Milliarden Euro der richtige Schritt gewesen sei.
Glücklich über den Deal ist vor allem die Allianz, denn rote Zahlen sind für den Münchner Versicherer kein alltägliches Ereignis. Erst ein Mal in der 119-jährigen Geschichte des Konzerns musste die Allianz Verluste melden.
Diekmann: "Die Allianz steht solide da"
Die Finanzkrise habe sich allerdings auch auf das Versicherungsgeschäft ausgewirkt. Vor allem Lebensversicherung und Vermögensverwaltung verzeichneten Umsatz- und Gewinneinbußen. Die wichtigste Säule, die Sachversicherung, sei dagegen weitgehend unbeeinträchtigt. Vorstandschef Michael Diekmann betonte vor der Jahrespressekonferenz: "Die Allianz steht solide da."
Der operative Gewinn sank von 10,3 Milliarden Euro auf 7,4 Milliarden Euro. Die Dividende wird von 5,50 Euro je Aktie auf 3,50 Euro je Aktie gekürzt. Für das laufende Jahr wagte der Vorstand keine Ertragsprognose. "Die schwierigen Bedingungen am Kapitalmarkt werden auch 2009 anhalten. Wir befinden uns im stärksten Wirtschaftsabschwung seit Jahrzehnten", erklärte Diekmann. "Zuverlässige Aussagen über Erträge im Jahr 2009 sind in diesem Umfeld nicht möglich."
Der Umsatz des Finanzkonzerns sank im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 92,5 Milliarden Euro, das operative Ergebnis auf 7,4 Milliarden Euro.
(sueddeutsche.de/dpa/AP/tob)
Bruce Springsteen in Frankfurt
Wenn jeder Bürger öffentliche Verkehrsmittel kostenlos benutzen könnte, so würde das bei typisch 400 Wert eines Jahrestickets (je nach Stufe) und 40 Mio Anwendern mit _vielen_ Gelegenheitsnutzern auf 16 Mrd Euro hinauslaufen. Unsere Banken haben dieses Jahr mehr kassiert, ganz ohne jegliche Garantiesumme. Möglicherweise haben unsere Banken sogar mehr Boni (14tes Gehalt usw.) ausgeschüttet als ein Jahresticket für jeden Bürger kosten würde....
da hat wohl einer was vergessen:
PIMCO, 100% Allianz Tochter in den USA, und der grösste Pensionsfonds überhaupt, war einer der Vorreiter bei den Asset Backed Securities.
Auch Schulte Noelles Funktion wird noch zu klären sein, copy+paste eine Orginalmitteilung von Pimco von 2007.
Da war doch der Karren schon im Dreck, warum wird das verschwiegen:
http://de.pimco.com/LeftNav/PIMCO+Group+Spotlight/2007/Product+Focus+-+ABS+Approach+-+Jan+07.ht
OBAMA? China gehören die Staatsanleihen der USA.
Die USA geht unter und Sie merken das nicht mal.
9/11 war der Count down
Schauen Sie lieber wie sich China entwickelt.
Kriminalisierung des kleinen unterdrückten Bürgers durch a) Entmittelung. Kann er die kleinen Vergnügen nicht zahlen wird gepfändet, also noch mehr geschwächt.
b) Dinge, die selbstverständlich kostenlos sein könnten, sind kostenpflichtig und c)
die grossen offiziellen Betrüger werden hofiert und geschützt.
Der ÖVN könnte schon lange auf Kosten des Allgemeinwesens ( also auf unsere Kosten ) kostenfrei sein. Ist doch zu verstehen, oder etwa nicht? Es könnte schon länger ein Bedingungsloses Grundeinkommen geben, oder? Wer jetzt meint, das geht doch nicht, wo kommt den das Geld her, der meint "gefühlsmässig" richtig, real falsch. Denn seine Gefühle sind nicht seine Gefühle, die wurden ihm durch "Führungskräfte" aufgeprägt.
Ich bin für BGE und Freifahrt mit dem ÖNV.
Betrug ist, wenn man gesetzlich geschützte, mpndelsichere Kundengelder verzockt und dann auf Kredit weiterzockt. Und diese Kredite müssen jetzt die Steuerzahler begleichen. Das Verhalten in Bezug auf die Boni ist unerheblich, fällt bei der Größe des gesamten Betrugs überhaupt nicht mehr ins Gewicht.
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