Die größte US-Bank Citigroup schreibt einen Verlust von mehr fünf Milliarden Dollar - und will mehr als 9000 Stellen streichen.
Belastet von der Kreditkrise hat die Citigroup den zweiten Quartalsverlust in Folge verbucht. Der Netto-Fehlbetrag summierte sich im ersten Quartal wegen weiterer hoher Abschreibungen auf Hypothekenkredite auf 5,11 Milliarden Dollar oder 1,02 Dollar je Aktie, wie das Institut am Freitag mitteilte.
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Analysten hatten zuvor im Schnitt mit einem Verlust von 0,95 Dollar je Aktie gerechnet. Vor Jahresfrist hatte die Bank noch einen Gewinn von 5,01 Milliarden Dollar oder 1,01 Dollar je Anteilsschein erwirtschaftet.
Allein die direkten Belastungen aus der US-Immobilienkrise lagen bei sechs Milliarden Dollar.
Finanzchef Gary Crittenden kündigte am Freitag in New York in einer Telefonkonferenz massive Stellenstreichungen an. Weitere mehr als 9000 Jobs sollen wegfallen, kündigte an.
Weltweit beschäftigt die Bank derzeit knapp 370.000 Mitarbeiter. Die neuen Stellenstreichungen seien zusätzlich zu dem bereits im Januar angekündigten Abbau von 4200 Jobs vorgesehen.
Kurz vor Veröffentlichung der Zahlen hatte Bank-Chef Vikram Pandit bereits den Abbau zehntausender Stellen signalisiert.
"Es ist eindeutig machbar, zehn, 15, 20 Prozent unserer Kosten zu sparen, vor allem bei der Informationstechnologie und in der Verwaltung", sagte er der Financial Times. Pandit machte aber deutlich, dass neben den Stellenstreichungen Einsparungen auch über effizientere Computersysteme sowie den Verkauf von Randbereichen erzielt werden könnten.
"Alles, was nach einem Konglomerat aussieht, wird verschwinden. Wir werden uns von allen Hobbys verabschieden und uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren", betonte der Chef der Großbank.
Pandit stellte klar, dass er trotz der Probleme der Bank keinen radikalen Umbau plane. "Das Universalbankenmodell macht die Citigroup aus", sagte er. In Finanzkreisen erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters vergangene Woche, dass Pandit derzeit den Verkauf großer Teile des auf Privatkunden fokussierten Deutschland-Geschäfts prüfe.
Am Donnerstag kündigte die Bank zudem an, wesentliche Teile des gewerblichen Kredit- und Leasinggeschäfts in Nordamerika, CitiCapital, an GE zu verkaufen. Auch das Kreditkartennetzwerk Diners Club hat das Institut bereits veräußert.
(sueddeutsche.de/Reuters/hgn/mel)
DFB-Pleite gegen die Schweiz
die bekannten Zahlen mal zusammenfasst ...
AMILAND EUROPA
Bear Sterns 15,00
Northern Rock 31,00
Credit Suisse 4,00
Deutsche Bank 4,70
Bank of America, 5,30
Morgan Stanley 7,50
IKB 6,00
HSBC Bank 8,00
Citigroup 5,80
Citigroup 5,80
Merrill Lynch 9,00
UBS 24,40
sächsische Landesbank 17,10
West LB 1,60
Bayern LB 4,30
Summe 42,60 106,90
sieht man, dass der größere Teil der amerikanischen Hypothekenkrise derzeit europäische Banken betriff. Kann es sein, dass diese Hypothekenkrise ledigleich eine Teilentschuldung ameriknischer Verbindlichkeiten auf Kosten anderer war? Ist es möglich, dass es ein von langer Hand vorbereiteter Coup ist mit dem Ziel, der europäischen Wirtschaft zu schaden? Sie haben ja auch mit allen oder vielen Mitteln den EURO verhindern wollen ... und jetzt überflügelt dieser den Dollar und ist auf dem besten Weg, die leitwährung zu werden, es wäre ja eine Art Wirtschaftskrieg ... meint Kuni
Bei einer Bank mit so zweifelhaftem Geschäftsgebaren freue ich mich doch sehr über diese Nachricht. Die Citibank ist eine von den Banken die gerne Geld an Personen verleiht, die eigentlich Keines bekommen sollten. Mit dem hohen Risiko werden den Kunden dann hintenrum noch ein paar Versicherungen gegen Tod und Zahlungsunfähigkeit oder eine Lebensversicherung angedreht. Schade das Herr Poth kein Kunde von der Citibank war ;-)
schönes Wochenende
wurde klotzig verdient. Wer in guten Zeiten keine Rücklagen schafft, der verdient kein Mitleid.