Die US-Bank Goldman könnte viele Milliarden Dollar investieren. Dumm nur: Sie findet offenbar kaum attraktive Geldanlagen. Außerdem: Schon wieder ist eine dänische Bank pleite.
Goldman Sachs hat in der Finanzkrise Stärke bewiesen. Darum haben viele Kunden ihr Geld dem Institut anvertraut. Mittlerweile sitze Goldman auf einem Kapitalberg im Volumen von 170 Milliarden Dollar, berichtet die Financial Times - und weiß nicht so recht, wohin damit. Der Grund: Der langsam zunehmende Risikoappetit der Investoren mache es schwer, Anlagen zu attraktiven Preisen zu finden.
Bild vergrößern
Goldman Sachse hat viel Geld - und findet kaum mehr attraktive Anlagen. (© dpa)
Anzeige
Erst vor wenigen Wochen hatte Goldman in einem Aufsehen erregenden Deal den Einstieg bei Facebook bekanntgegeben. Es war ein Geschäft ganz nach dem Geschmack der Bank. Weit vor dem regulären Börsengang hat Goldman für sich selbst und die eigenen Kunden einen Anteil an dem Unternehmen gesichert, dass derzeit als eines der attraktivsten weltweit eingeschätzt wird.
Da das Zinsniveau derzeit ungewöhnlich niedrig ist, pumpen Investoren ihr Geld auf der Suche nach immer neuen Anlagemöglichkeiten in scheinbar sichere Investments - und treiben so deren Preise in die Höhe.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 5 nächste Seite
- Thema
- Bankenbranche RSS
- Wall-Street-Banken: Rekordgehälter Eure Armut kotzt uns an 02.02.2011
- Bankenverbandschef Michael Kemmer "Wir fürchten keine Testkäufer" 01.02.2011
- Finanzen kompakt Die neue Schuldenfalle 08.02.2011
- Deutsche Bank "Damit lösen Sie eine zweite Finanzkrise aus" 08.02.2011
- Finanzen kompakt Lehman, Geld her! 04.02.2011
- HSH Nordbank Viel Geld - aber nur eine halbe Lösung 28.01.2011
- Finanzen kompakt Die Rückkehr der Frau Licci 21.01.2011
Christopher Lee zum 90.