Ist der Kerviel-Schaden für die Société Générale geringer als bislang bekannt? Und: Auch Berlin möchte eine Bettensteuer erheben. Das Wichtigste in Kürze.
Der Schaden für die französische Großbank Société Générale durch die Geschäfte ihres früheren Skandalhändlers Jérôme Kerviel ist unter dem Strich offenbar deutlich geringer als bislang angegeben. Die Bank habe durch Steuererleichterungen 1,7 Milliarden Euro der 4,9 Milliarden Euro zurückerhalten, die sie 2008 durch Kerviels Spekulationsgeschäfte verloren hatte, berichtete der Radiosender Europe 1. Im Falle außergewöhnlicher Verluste wird Unternehmen in Frankreich ein Teil ihrer Steuern erlassen.
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Jérôme Kerviel soll 4,9 Milliarden Euro an die Société Générale zurückzahlen, doch der Fiskus hat der Bank schon knapp zwei Milliarden Euro erstattet. (© dpa)
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Kerviels Anwalt Olivier Metzner warf der Bank vor, sie habe das Gericht betrogen, indem sie die Summe nicht nannte. Das Verhalten der Société Générale sei "skandalös". Die zweitgrößte französische Bank erklärte, sie habe alles offengelegt. Die Steuererleichterung sei "völlig normal".
Ein Pariser Gericht hatte Kerviel vergangene Woche zu drei Jahren Gefängnis und zwei Jahren auf Bewährung sowie zur Zahlung der kompletten Schadensumme von 4,9 Milliarden Euro verurteilt. Die Bank erklärte danach, sie wolle das Geld aber nicht komplett von dem 33-Jährigen zurückfordern.
Kerviel sagte am Wochenende, er sei nicht bereit, mit seinem früheren Arbeitgeber über die Schadenssumme zu verhandeln. Das harte Urteil verglich der Ex-Banker, der umgehend Berufung einlegte, mit mehreren "Schlägen mit dem Baseball-Schläger".
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Bettensteuer, Zweitwohnungssteuer und ähnliches sind völliger Schwachsinn. Das ganze erinnert an mittelalterliche Raubritter, die jeden, der zufällig vorbeikam unter allen möglichen Vorwänden ausgenommen und geschröpft haben.
Vor urlanger Zeit hat ein gewisser Hoffmann von Fallersleben, die Abschaffung dieses Unsinns in einem Lied gefeiert. Mittlerweile sollte man über eine Abschaffung des besagten Liedes nachdenken, da wir auf dem Weg in die Zeit davor sind.
So enden diese Raffgierigen leider nicht alle!
"Man dürfe nicht an einen Punkt kommen, an dem die Anforderungen "die Fähigkeit der Banken abwürgen, in vollem Umfang zum Wirtschaftswachstum beizutragen"
Den Punkt, an dem die Banken das Wirtschaftswachstum durch Spekulationsverluste abwürgen (=voller Umfang 'negatives Wachstum') haben wir bereits hinter uns. Nichts gegen Spekulation an sich, denn jede Preisfindung basiert auf Spekulation. Aber muss man Millisekundenweise Kurse feststellen und ein vielfaches des BIP im Kreis Pumpen? Wenn Flüssigkeiten in Chemieanlagen einen derartigen Kreislauf wie Finanzmärkte hätten, würden die verantwortlichen Ingenieure wegen der hohen Pumpverluste standrechtlich erschossen. Nur dumm, dass die Banken von diesen "Pumpverlusten" leben.
Mit kommen die Tränen. Erst wurde die USt von 19 % auf 7% vermindert und nun weint man wegen 1,50 Euro.
Pecunia non olet. Das sagte mal irgenwer in der Antike als es darum ging Scheißhäuser zu besteuern.
Auch das wird wohl auch bei uns noch kommen, so lange wir es unseren Politikern ständig nachsehen daß sie sich nur Gedanken über Steuererhöhungen machen - aber nie darüber nachdenken wie man mit dem bereits fließenden Steuergeldern vernünftiger umgehen kann.
Wie ist das eigentlich bei Ihnen zuhause? Wenn Ihre Kinder mit dem Taschengeld nicht auskommen - erhöhen es die Kinder dann einfach?