Die Bundesregierung hat sich bei der umstrittenen Neuordnung des Anlegerschutzes geeinigt. Demnach bleiben die rund 80.000 Verkäufer von Finanzprodukten am grauen Kapitalmarkt der Gewerbeaufsicht unterstellt, wie das Handelsblatt unter Berufung auf ein Schreiben von Wirtschafts-Staatssekretär Bernhard Heitzer berichtet.
Anzeige
Zukünftig gebe es jedoch strenge Anforderungen an die Branche, die stille Beteiligungen oder geschlossene Fonds vertreibt. "Neben der Einführung eines Sachkunde-Nachweises und einer Berufs-Haftpflichtversicherung müssen die Verkäufer umfangreichen Informations-, Beratungs- und Dokumentations-Pflichten im Vertriebsgeschäft nachkommen", heiße es in dem Schreiben.
Die anlegerschützenden Vorschriften des Wertpapier-Handelsgesetzes sollen "Eins-zu-Eins" in eine gewerberechtliche Verordnung aufgenommen werden. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) legten damit ihren Streit über den Kampf gegen dubiose Finanzberater am grauen Kapitalmarkt bei, der nicht der Finanzaufsicht untersteht. Während Schäuble als Aufsichtsbehörde die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vorschlug, hatte sich Wirtschaftsminister Brüderle für die Gewerbeaufsicht eingesetzt.
Sie sind jetzt auf Seite 7 von 7
- Thema
- Deutschland RSS
- Bankenaufsicht und Basel III Jetzt geht's los 07.09.2010
- EU-Finanzminister Banken müssen bluten - aber nur ein bisschen 07.09.2010
- Finanzen kompakt Fed forciert Kampf gegen Abzocke 17.08.2010
- Moody's senkt Bonität Irland weniger kreditwürdig 20.07.2010
- Superschnelles Internet Überholspur auf der Datenautobahn - für alle 14.09.2010
- Konjunktur Wackeliges Wachstum 14.09.2010
- Zahl der Unternehmensgründungen steigt Mut zur Selbständigkeit 13.09.2010
(sueddeutsche.de/Reuters/hgn/mel)
Verkehrssünderdatei in Flensburg
Die Amis machen mit Massenmördern rund um den Globus geschäfte und anderen schreiben Sie vor mit dem ja mit dem nein. Doch von deutschen Regierungen erwarte ich nichts anderes, als das sie das tun was Amerika von Ihnen verlangt. Wie war das noch mit der staatlichen Unabhängigkeit?
...dass man sich mit dieser und ähnlichen Aktionen in das eigene Bein schießt. Über diese Bank laufen friedliche Handelsgeschäfte mit Iran, die gut sind für Deutschland. Stört es uns wirklich, dass Handel auch gut für manch einen Iraner ist? Wo ist die alte Weisheit von "Wandel durch Handel" geblieben? Diese Sanktioniereungen sind nicht in unserem Interesse! Es geht hier garnicht um den abstrakten Begriff "Atomgeschäfte", das sagt die Bank selber und etwas anderes wurde ihr nicht nachgewiesen. Wir haben einfach in Unterwürfigkeit gegenüber den USA jede Bank unter Generalverdacht gestellt die etwas mit dem Iran zu tun hat - und verderben uns selbst so das lohnendste Geschäft mit dem zuverlässigsten Handelspartner in einer ganzen Weltregion! Interessant dazu auch hier: http://tinyurl.com/29eu63e
um die eigenen Firmen kümmern, die via Drittfirmen in Dubai weiterhin Geschäfte mit dem Iran machen... ausserdem hat die Geschichte doch schon mehrfach gezeigt, das Sanktionen nichts bringen und eher ein Kriegsvorwand für die USA sind...
Um ihre eigenen Euros wird sich Frau Dr. Merkel ganz sicher nicht sorgen müssen.