Verbraucherschützer warnen vor falschen GEZ-Mahnschreiben. Außerdem: Der BGH prüft, ob der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt werden darf.
Vor einer Abzocke durch gefälschte Mahnschreiben warnt die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen. Es handle sich um angeblich von der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) erstellte Mahnungen. In den gefälschten Briefen würden überfällige Forderungen von 73,20 Euro eingefordert, erklärten die Verbraucherschützer. Verschickt werden die Schreiben derzeit unter dem Namen des tatsächlich existierenden Inkassounternehmens "intrum justitia".
Betrüger versuchen derzeit offenbar, mit gefälschten GEZ-Mahnschreiben abzukassieren. (© Foto: dpa)
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Werde die Zahlung verweigert, so drohten die Schwindler in den Schreiben an, würden straf- und zivilrechtliche Schritte eingeleitet. So sollen angeblich ein Schufa-Eintrag, eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft sowie Zwangsverfügung und Zwangsvollstreckung die Folge sein. Die Verbraucherzentrale rät, sich von den Drohungen nicht einschüchtern zu lassen und auf keinen Fall zu zahlen. Die GEZ prüfe derzeit, gegen die Abzocker vorzugehen.
BGH prüft Gaspreiserhöhungen
Die Koppelung des Gaspreises an Heizöl wird gerichtlich überprüft. Seit Mittwoch befasst sich der Bundesgerichtshof (BGH) damit, ob die Preisbindung rechtmäßig ist. Nach Ansicht der Kläger werden Verbraucher von ihren Energieanbietern dadurch übervorteilt, weil die Versorger zusätzliche Gewinne einstreichen können, wenn die Ölpreise steigen, ihre Bezugskosten für Erdgas aber nicht.
Bei der mündlichen Verhandlung deutete der Vorsitzende Richter Wolfgang Ball an, dass eine Koppelung der Gas- an die Heizölpreise wegen der Vergleichbarkeit der Produkte vermutlich zulässig sei, Gerichte die Preisentwicklung aber kontrollieren könnten.
In einem der beiden aktuellen Fälle hatte der Bund der Energieverbraucher gegen die Rhein Energie AG geklagt, weil der Gaspreis auf der Grundlage des Preises für leichtes Heizöl angepasst werden sollte, den Verbraucher in Düsseldorf bei einer Tankwagen-Lieferung von 4000 bis 5000 Litern zahlten. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln sah in dieser Koppelung keine Benachteiligung der Verbraucher. Im zweiten Fall hatte dagegen das OLG Frankfurt eine solche Preiskoppelung der Stadtwerke Dreieich für unzulässig erklärt,weil der Gaspreis damit unabhängig von tatsächlichen Kostensteigerungen beim Versorger sei.
Schuldenbremse in Großbritannien geplant
Das Staatsdefizit per Gesetz begrenzen: Auch Großbritannien plant, ähnlich wie Deutschland, eine gesetzliche Begrenzung des Haushaltsdefizits einzuführen. So sollen sich in den kommenden vier Jahren die Schulden halbieren. Dieses Ziel gab der britische Wirtschaftsminister Peter Mandelson in einem Gespräch mit dem Radiosender BBC aus. Details will der Minister am 9. Dezember im Rahmen eines Vorberichts zum Haushalt nennen.
Auf zwölf Prozent des Bruttoinlandsproduktes wird das britische Defizit in diesem Jahr voraussichtlich steigen. Die Labour-Regierung liegt derzeit in den Umfragen deutlich abgeschlagen hinter den Konservativen. Die Regierung präsentiert vor der Wahl im nächsten Jahr ihre letzen Vorhaben. Es wird erwartet, dass ein Gesetzentwurf zur Reduzierung der Schulden wesentlicher Bestandteil sein wird.
Goldpreis auf Rekordhoch
Er klettert und klettert: Der Goldpreis ist auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Am Mittwoch erhöhte sich der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) auf bis zu 1145,95 Dollar. Damit kostete Gold so viel wie nie zuvor. Bereits in der Nacht zum Mittwoch wurde der alte Rekord vom Montag bei 1143,25 Dollar leicht übertroffen. Am Dienstag habe der Markt eine Verschnaufpause eingelegt und das Niveau unter 1130 Dollar getestet, erklärte Afshin Nabavi, Rohstoffhändler von MKS Finance. Aber einige Anleger hätten rasch zugegriffen und damit den Goldpreis stabil gehalten.
Seit Wochen befindet sich der Goldpreis auf Rekordjagd. Vor gut einer Woche wurde erstmals die Marke von 1100 Dollar übertroffen. Seit Jahresbeginn hat sich Gold um mehr als 35 Prozent verteuert. Hauptgründe für den Höhenflug sind der anhaltend schwache Dollar und das große Interesse privater und institutioneller Investoren. Zudem gilt die Angst vor einer steigenden Inflation als eine Ursache.
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Venizelos kritisiert IWF-Chefin
Der SEO-Markt boomt und jeder Boom bringt neue Anbieter auf den Markt. Das sind dann bisweilen Anbieter, die sehr aggressiv – etwa mit eigenen Call-Centern – um neue Auftraggeber werben, ohne anschließend eine wirklich für den Kunden zufrieden stellende Leistung zu bieten. „Man wird auf dem Markt für SEO-Dienstleistungen Haifische von Goldfischen trennen müssen“, sagt Gilbert Schmidtke von der SEO-Agentur emion interaktive medien GmbH (Produkt Suma Group). „Während die Haie Abzocke betreiben und letztlich nur das Geld ihrer Kunden fressen, bieten die Goldfische ihren Auftraggebern eine nachprüfbar verbesserte Präsenz in Suchmaschinen wie Google und damit gute Chancen auf deutlich steigende Onlineumsätze“. Die emion interaktive medien GmbH (Suma Group) gehört sehr eindeutig zu den Goldfischen: Transparenz der erbrachten Leistungen ist für Schmidtke und sein Unternehmen oberstes Gebot. Wundert es noch irgendwen? 83,5 Prozent der Internetnutzer recherchieren laut Internetfacts 2010-I der Arbeitsgemeinschaft für Onlineforschung im Internet in Suchmaschinen und in Webkatalogen. Suchmaschinen sind für sie diejenigen Instrumente, die die Fülle von Info- und Kaufangeboten im Netz der Netze strukturieren. Ohne sie wäre das Internet ein Chaos und wer mit seinem Unternehmen schlecht in ihnen präsent ist, nutzt das Potenzial des Internets nicht einmal annähernd. „All diese Argumente sind richtig“, sagt Gilbert Schmidtke, „sie werden allerdings auch von denjenigen genutzt, die als SEO-Anbieter mit Call Centern bisweilen unseriöse und nervende Kundenwerbung betreiben, ohne wirklich bieten zu können, was sie vorgeben“.
Nicht jeder kann, was er vorgibt zu können
Gilbert Schmidtkes Unternehmen Suma Group ist bereits seit 2002 auf dem Markt und verfolgt die Marktentwicklung sehr aufmerksam. Je mehr die Bedeutung von SEO auch bei Vorständen mittelständischer und kleiner Unternehmen bewusst wurde, desto mehr Internetagenturen und selbsternannte Experten sprangen auf den Zug auf und übernahmen Suchmaschinenoptimierung in ihr Angebotsportfolio, nicht immer zum Wohl der Branche. „Für manch einen potenziellen Kunden von SEO-Agenturen ist das Wort Suchmaschinenoptimierung deshalb wohl längst zum Unwort des Jahres geworden“, so Gilbert Schmidtke, „weil er mehrfach im Monat irgendwelche Call Center Agents abwimmelt, die ihm irgendein SEO-Paket verkaufen möchten“.
... der echten oder der falschen GEZ abzocken lässt, macht dann auch keinen Unterschied mehr.