Immer gut: Nachbarn als Aufpasser
Anzeige
Allerdings darf man bei allen technischen Maßnahmen nicht vergessen, dass der beste Schutz immer noch eine aufmerksame Nachbarschaft ist. Ein Mitmieter des Vertrauens könnte sich während des Urlaubs um die Wohnung kümmern, gelegentlich das Licht einschalten, Vorhänge sowie Jalousien öffnen und schließen, den Briefkasten regelmäßig leeren und - bei längerer Abwesenheit - auf den Grundstücken von Ein- oder Zweifamilienhäusern den Rasen mähen.
Die Nachbarn sollten auch darüber im Bilde sein, dass Zeitschaltuhren eingesetzt werden, die die Wohnung ab und zu beleuchten - sonst vermutet jemand unerwünschten Besuch und alarmiert fälschlicherweise die Polizei.
Ein Wohnungsschlüssel lässt sich für Notfälle bei Freunden deponieren - der Vermieter sollte jedoch wissen, wo der liegt. Er hat übrigens keinen Anspruch darauf, dass ihm für die Dauer der Abwesenheit "Schlüsselgewalt" gewährt wird.
Haushüter: professionelle Aufpasser
Oder man baut auf Profis: Wer unterwegs ist, überlässt seine Wohnung zum Beispiel einer Haushüter-Agentur. Der Service: Ein Mitarbeiter bewohnt die Räume während der Abwesenheit des Besitzers. Dazu versorgt er Haustiere, gießt die Blumen und leert den Briefkasten. Dieser Service ist nicht allein etwas für Villenbesitzer.
Immerhin "15 bis 20 Prozent der Auftraggeber sind Mieter", so Günter Kratz, Geschäftsführer des Verbandes der Haushüter-Agenturen (VDHA). Die Kosten für einen Standard-Dienst liegen laut Kratz bei 40 bis 50 Euro pro Tag.
Der Verband der Haushüter-Agenturen (VDHA) Münster nennt Adressen der ihm angeschlossenen regional tätigen Agenturen, Tel. 02501 / 7171, Montag bis Freitag von 13 - 16 Uhr. Wo man die nächst gelegene Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle findet, erfährt man beim Landeskriminalamt des jeweiligen Bundeslandes.
Sie sind jetzt auf Seite 2 von 2
Venizelos kritisiert IWF-Chefin