Eine Sprecherin des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) verweist auf das Ombudsmannverfahren der Europäischen Kommission. Kunden, die überhöhte Gebühren festgestellt hätten, sollten sich an den Bürgerbeauftragten wenden.
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Im Allgemeinen müsse aber jeder Kunde bei der Eröffnung eines Kontos den Geschäftsbedingungen seiner Bank zustimmen. Darin wird er verpflichtet, auf die Leserlichkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit der Überweisungsdaten zu achten. Andernfalls könnten Schäden für den Kunden entstehen. ,,Man sollte alles ganz sorgfältig ausfüllen'', sagt die BdB-Sprecherin.
Der aktuell verhandelte Richtlinienvorschlag sieht eine weitergehende Offenlegung der Kosten vor. Die Banken werden verpflichtet, ihre Kunden schon bei der Kontoeröffnung über die Kosten einer europäischen Überweisung zu informieren. ,,Außerdem müssen die erhobenen Gebühren angemessen sein'', sagt der Abgeordnete Radwan.
,,Das bedeutet, dass die Bank nur ihre tatsächlichen Kosten berechnen darf.'' Zudem dürften zwischengeschaltete Banken keine direkten Abzüge mehr vornehmen.
Die Bank bedauert
Radwan will sich im Europäischen Parlament dafür einsetzen, dass diese Regelungen auch für Überweisungen gelten, die wegen Fehlern zurückgesandt werden müssen. Sollte diese Interpretation in Europa keine Mehrheit finden, hofft er nach eigenen Worten auf eine Umsetzung in deutsches Recht.
Würden die Gebühren öffentlich, wäre das auch aus Sicht des betroffenen Kunden Petz ein großer Fortschritt. Er musste sich erst an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wenden, um herauszufinden, wie viel die einzelnen Banken tatsächlich für die Bearbeitung seiner Überweisung berechnet hatten.
Bei der Sparkasse Landshut habe man ihn zuvor falsch informiert, so Petz. Ein Vertreter der Bank sagte auf SZ-Anfrage, er könne eine solche Falschinformation nicht ausschließen. Sein Haus bedauere den Vorfall.
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(SZ vom 04.04.07)
Eurovision Song Contest
Im Abkassieren, besonders bei Auslandsgeschäften, waren die Banken schon immer Weltmeister. Andererseits verstehe ich nicht, dass der Landshuter ein Konto in Südtirol unterhält, jedoch seine eigenen Kontodaten nicht kennt.
Die Lange IBAN-Nummer kann man auch leicht überprüfen, besteht sie doch (von hinten gesehen) aus der eigenen Kontonummer, der BLZ und einem Zahlen- und Ländercode. Bei der BIC handelt es sich um ein nachvollziehbares Kürzel der Bank, Länderkennung und Ziffern.
Der ganze Geldtransferhandel für Privatkunden zwischen den Banken ist sowieso ein Witz.
Überweise ich Geld von einem Konto zu einem anderen Konto bei derselben Bank ist es innerhalb von Sekunden verbucht und auf dem Empfängerkonto verfügbar. OK.
Handelt es sich um verschiedene Banken dauert das ganze zwei Tage. Warum?
Handelt es sich um verschiedene Banken in verschiedenen Ländern dauert das ganze zwei Wochen oder so. Warum?
Es kann mir niemand erzählen daß mit den heutigen IT-Infrastrukturen eine innereuropäische Überweisung nicht innerhalb von Sekunden auf Richtigkeit geprüft und ggf. abgelehnt werden kann.
Ebenso kann mir niemand erklären wieso eine fehlgeschlagene Abbuchung 5 Euro kosten soll. Sowas erledigt ein Computer, in Millisekunden.
Bei Kreditkarten geht das ja schliesslich auch. Weltweit, in sekundenschnelle und zuverlässig.
Das alte Sprichwort, Banken und Versicherungen...
Also bitte wo kommen wir denn da hin?
Gönnen wir doch den Banken diese Gebühren....
Wie soll zum Beispiel die Deutsche Bank einen Herrn Ackermann so fürstlich entlohnen dass er TÄGLICH rund EUR 38.000 erhält.
... an diesen Ungenauigkeiten scheitern aber immer wieder die Transaktionen, bzw. werden entsprechend teuer ... dennoch danke für die Ermahnung! Werde mich zusammenreißen, um nicht zu sehr g´scheitzumachen, denn immerhin kann man damit ja auch ne Menge verdienen! Einen sonningen Tag noch!
Also bitte, Herr Geldschieber. überweisungsschein ist überweisungsschein ist überweisungsschein. Ich finde, dass Ihre G'scheitmacherei auch nicht sehr "sinnhaltig" ist.
Paging