Der Euro muss sich gegen einen Frontalangriff der Investoren wehren - und Schuld daran sind die Politiker. Denn mit ihrem panischen Verhalten befeuern sie nur die Attacken gegen die Währung. Es wird Zeit für eine glaubwürdige Strategie.
Es ist ein Land, dem die Schulden über den Kopf wachsen. Ein Land, das mit fast hundert Prozent seiner jährlichen Wirtschaftsleistung in der Kreide steht. Ein Land, das jahrelang über seine Verhältnisse gelebt hat, vor ungewissen Aussichten steht und politisch zerstritten ist.
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Bizarre Situation: Portugal kommt günstig an Geld, doch die EU-Kommission sinniert trotzdem über die Ausweitung des Rettungsschirmes. (© dpa)
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Wer die Nachrichten der vergangenen Monate verfolgte, wird darauf tippen: Es muss sich um einen angeschlagenen Euro-Staat handeln, gegen den Investoren heftig spekulieren. Doch die Rede ist von den Vereinigten Staaten von Amerika. Und die USA werden an den Finanzmärkten überhaupt nicht unter Beschuss genommen. Und das, obwohl ihre Schulden im Verhältnis zur Wirtschaftskraft weit höher sind als die Verbindlichkeiten Portugals - und doppelt so hoch wie die Schulden des angeblichen Katastrophenlandes Spanien.
Das Beispiel zeigt, welche Übertreibung in den Attacken gegen die Eurozone steckt. Ja, die Währungsunion hat zugelassen, dass einige ihrer Mitglieder schlecht gewirtschaftet haben, und das muss sie korrigieren. Doch beim frontalen Angriff der Investoren geht es nicht nur um Wirtschaftsdaten. Sonst stünden die USA oder Großbritannien viel stärker am Pranger. Vielmehr unterwerfen die Investoren den Euro einem Test, ob das Gefüge der ihn tragenden Staaten hält. Und deshalb hängt es ganz stark von der politischen Reaktion auf die Märkte ab, wann Euroland endlich aus der Krise kommt.
Bisher reagieren die Regierungen oft panisch - und erfüllen damit das Kalkül der Spekulanten, dass sich immer mehr Steuergeld zum Schutz ihrer Investments herausholen lässt. Die Finanzmärkte spielen immer dasselbe Spiel. Erst attackierten sie Griechenland, bis das Land Milliarden zur Hilfe spendiert bekam; anschließend Irland - und nun Portugal.
Wie wenig manche in der Eurozone daraus gelernt haben, zeigte sich am Mittwoch. Portugal konnte entgegen manchen Erwartungen an den Finanzmärkten problemlos neue Kredite aufnehmen. Und trotz dieses beruhigenden Signals fiel dem Präsidenten der EU-Kommission, José Manuel Barroso, nichts Besseres ein, als einen größeren Euro-Rettungstopf zu fordern. Mehr Geld für Europa, obwohl Portugal gerade beweist, dass es noch kein Geld braucht? Deutschland und Frankreich sind zu Recht entsetzt.
Die neue Kakophonie ist genau die falsche Botschaft an die Investoren: Europa beweist wieder einmal, wie schwach es in Momenten ist, in denen es auf Stärke ankäme. Diese Demonstration der Uneinigkeit lädt die Spekulanten ein, ihr Spiel gegen einzelne Euro-Länder fortzusetzen.
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Ägypten
es gibt schon eine, nur greift die erst 2013 und das liegt an Frau Merkel, die bis dahin noch Bundeskanzlerin bleiben möchte.
die Zocker gegen den Euro sind die Banken
die Kreditnehmer des Euros sind die Staaten (die öffentliche Hand = wir alle)
die Gläubiger der Kredite für die STaaten sind die Banken
wäre es eine Matheaufgabe, ließe sie sich von einem Schüler ab der 5. Klasse lösen. Frau Merkel kann sie erst ab 2013 lösen, dann steht sie nicht mehr zur Wahl, ihr Spezl. der Herr Ackermann ist dann in Rente, und nach denen die Sintflut...
ps: hier das Ergebnis: die Banken sind Zocker und Gläubiger. Droht man den Gläubigern mit Zahlungsausfall kriegen die Zocker Angst - und das große Spiel ist aus.
„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution - und zwar schon morgen früh!"
- Henry Ford (1863-1947)
Entweder man räumt auf mit diesen Parasiten oder man bleibt ewig Spielball dieser Totengräber.
Sie haben vergessen, dass im Laufe der Zeit die Statistik so "korrigiert" wurde, dass in ebendieser Statistik später weniger Arbeitslose ausgewiesen wurden.
„… oder wir machen es wie in China: Wir setzen unseren Kurs selbst fest.“ (Svensk)
Das wäre in der Tat der beste Weg.
Weg mit dem Euro.
„Ceterum censeo Euronem esse delendum !“
Die Zahlen zeigen, dass die Behauptung, der Euro habe „gerade Deutschland so viel Wachstum und Arbeitsplätze beschert“ nicht zutrifft:
Euro-Einführung: 1999 (als Buchgeld), 2002 (als Bargeld).
Durchschnittliches Wirtschaftswachstum in D vor 1999:
70er Jahre ca. 2,9%
80er Jahre ca. 2,6%
90er Jahre ca. 1,6%
Dann Euro-Einführung: 1999 (als Buchgeld), 2002 (als Bargeld).
Durchschnittliches Wirtschaftswachstum in D 2000-2002: ca. 1,5%
Durchschnittliches Wirtschaftswachstum in D 2003-2010: ca. 1,0%
Von einer Euro-Bescherung ist beim Wirtschaftswachstum in D absolut nichts zu spüren !
Arbeitsplätze:
Arbeitslosenzahl D 1990-1999: zwischen 2,6 Mill. (1990) und 4,4 Mill. (1997).
Arbeitslosenzahl D 2000-2002: zwischen 3,9 Mill. (2000 u. 2001) und 4,1 Mill. (2002)
Arbeitslosenzahl D 2003-2010: zwischen 3 Mill. (2010) und 4,9 Mill. (2005).
Arbeitslosenzahl „alte Bundesländer“ 1980-1990: zwischen 0,9 Mill. (1980) und 2,3 Mill. (1985).
Arbeitslosenzahl „alte Bundesländer“ 1991-1999: zwischen 1,6 Mill. (1991) und 2,9 Mill. (1997).
Arbeitslosenzahl „alte Bundesländer“ 2000-2002: zwischen 2,3 Mill. (1991) und 2,5 Mill. (2002).
Arbeitslosenzahl „alte Bundesländer“ 2003-2009: zwischen 2,1 Mill. (2008) und 3,3 Mill. (2005) .
Auch bei den Arbeitsplätzen ist von einer reichlichen Euro-Bescherung gar nichts zu sehen.
Weg mit dem Euro !
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