Das EU-Parlament kippt das Swift-Abkommen. Doch wer glaubt, Bankdaten seien nun vor US-Zugriffen sicher, der irrt. Wichtige Fragen und Antworten im Überblick.

Monatelang haben die USA und die EU um den Datenschutz europäischer Bankkunden gestritten. Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatten die 27 EU-Staaten mit den USA die Swift-Vereinbarung ausgehandelt. Sie gibt Terrorfahndern Zugriff auf eine Reihe persönlicher Daten.

Überweisungsträger, Foto: dpa

Das Europaparlament hat das umstrittene Swift-Abkommen mit 378 zu 196 Stimmen abgelehnt. (© Foto: dpa)

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Doch nun hat das Europa-Parlament das Abkommen gekippt - wegen Datenschutzbedenken. Und um seine Macht zu demonstrieren.

Doch sind private Bankdaten vor US-Zugriffen nun wirklich sicher?

Um welche Daten geht es?

Betroffen sind Banküberweisungen der Europäer ins außereuropäische Ausland wie in die USA, Afrika und Asien - nicht aber Transaktionen innerhalb der EU.

Diese Daten werden von dem belgischen Finanzdienstleister Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) verwaltet, der täglich rund 15 Millionen Überweisungen abwickelt. Bereits seit Jahren zapfen die USA einen Swift-Server an, doch seit Januar war der Zugriff unterbrochen. Ein neuer Vertrag wurde nötig, da Swift die Rechner nach Europa verlegt hat.

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