Teure Haustürgeschäfte
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Wer dennoch sein Dach säubern und beschichten lassen will, sollte Firmen meiden, die ihre Geschäfte an der Haustür anbieten. ,,Treten später Schäden durch die Beschichtung am Dach auf, sind solche reisenden Anbieter in der Regel nicht mehr auffindbar und können nicht haftbar gemacht werden'', betont ZVDH-Sprecher Rühle.
Außerdem seien die Angebote häufig stark überteuert. Auch die Verbraucherzentrale Berlin warnt vor ,,Dachhaien'' und rät davon ab, einen Vertrag an der Haustür abzuschließen.
Stattdessen sollten Kunden zuerst fachkundigen Rat und Vergleichsangebote einholen, empfehlen die Verbraucherschützer. Sinnvoll sei auch, einen Festpreis zu vereinbaren. So lasse sich ausschließen, dass die Kosten hinterher höher ausfallen als erwartet. Bezahlt werden sollte zudem erst nach Abnahme der Leistung.
Neu ist kaum teurer
Statt einer Reinigung und einer neuen Beschichtung kann sich im Einzelfall auch eine ganze Neueindeckung finanziell lohnen. ,,Eine Beschichtung vom Fachmann kostet etwa so viel wie das Material einer Neueindeckung'', sagt Rühle.
Zudem ist bei Steildächern, die mehr als drei Meter vom Boden entfernt sind, auch für eine neue Beschichtung ein Gerüst nötig. Werde kein Gerüst aufgestellt, hafte bei Unfällen unter Umständen der Hauseigentümer.
Um zu klären, ob eine Reinigung, Beschichtung oder eine Neueindeckung die beste Lösung ist, sollten sich Hausbesitzer von der örtlichen Innung einen bewährten Dachdeckermeisterbetrieb nennen und sich dort beraten lassen.
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(dpa/SZ vom 26. 9. 2007)