Bizarre Entwicklung am Strommarkt: Die Preise für Strom sind im Großhandel 2009 drastisch gesunken. Private Kunden zahlen trotzdem mehr.
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat die Stromkonzerne wegen ihrer Preise für Privathaushalte kritisiert. "Der Wettbewerb funktioniert nicht. Strom hätte schon längst billiger werden müssen", sagte der Energieexperte des Verbandes, Holger Krawinkel, der Zeitung Bild.
Die Industrie kann sich über sinkende Strompreise freuen - doch die privaten Haushalte zahlen drauf. (© Foto: dpa)
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Nach zahlreichen Erhöhungen 2009 seien die Preise 2010 nochmals im Schnitt um sechs Prozent angehoben worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf das Vergleichsportal Verivox.
Er verwies dabei auf die Strom-Großhandelspreise, die an der Energiebörse in Leipzig seit dem vergangenen Jahr im Schnitt um 40 Prozent gesunken seien.
Würde es einen funktionierenden Wettbewerb geben, müsste der Strom bis Jahresmitte um zehn Prozent beim Kunden billiger werden. In ähnlicher Größenordnung hatten im vergangenen Jahr die Preise für die Industriekunden nachgegeben.
"Verbraucher sollten den Anbietern endlich massiv die rote Karte zeigen und zu billigeren Versorgern wechseln", wurde Krawinkel zitiert.
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(sueddeutsche.de/APN/hgn/mel)
Ich habe meine Eltern 2007 zum Wechsel zu Teldafax überzeugt. Damals kostete die kwh 15,40 Cent. 2008 stieg sie auf 18,40, 2009 auf 19,35 und 2010 auf 20,03. Und das scheinen alle Anbieter zu machen, egal ob die Einkaufspreise sinken. Was soll denn der Privatverbraucher dagegen tun? Hier ist das Kartellamt gefragt oder ein anderer Regulierer. Bei den Telefonkosten hat es ja auch bestens geklappt. Oder sind sämtliche Parteien mittlerweile unfähig, sich gegen Großkonzerne zur Wehr zu setzen?
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hat man nicht vor ein paar Jahren die deutschen Stromkartelle von der Überwachung durch die Kartellaufsicht ausgenommen? Warum eigentlich? Scherzfrage natürlich, das bei uns in Deutschland politisch die Großkonzerne das Sagen haben sollte mittlerweile jedem klar sein.
Alle monopolisierten Netzwerke ohne soziale Reglementierung wachsen in den Himmel und da hilft dummerweise keine Privatisierung, ganz im Gegenteil.
Sie haben nur dieses Prinzip:
"Wir holen uns, was wir kriegen." Beim Bonus, im Baumarkt (Preisunterschiede in Baumärkten bis zum 2,5 Fachen), bei Krebsmedikamenten (die müssen es ja kaufen) überall wo Abhängigkeiten bestehen wird zugelangt.
Gewinnoptimierung nennt man das!
Aber was wollt ihr denn, ihr habt doch die gewählt, die diese Mentalität unterstützen:
Arbeiten muss sich wieder lohnen! Natürlich! Auch für den Hilfsarbeiter und den Arbeitslosen! Nur, je mehr Arbeitslose wir produzieren, je mehr sinken die Lohnkosten und der Export steigt.
Nur was produzieren wir denn noch in eigenen Land?
Das nennt man das Chinasyndrom und wir sägen weiter an dem Ast auf dem wir sitzen und sagen: Hat doch immer jut jon!
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat gesagt......,
Der Bund der Steuerzahler hat gesagt........,
Der Bundesrechnungshof hat gesagt........
Alle rufen danach, dass der Bürger sich regen soll, die rote Karte zeigen etc....
Was macht der Bürger? Er verbraucht und verbraucht und verbraucht und verbr.........
Keine, oder nur geringe Einschränkung, weil, wir wollen keinen Komfort verlieren.
Viel einfacher ist es auf die Kaste zu zeigen, die wir alle (ach ja, ich nicht) im vergangenen Jahr gewählt haben. Ein kleines Volk von selbstverliebten, unglaubwürdigen, arroganten und inkompetenten Menschen.
Zeigen wir denen doch mal die rote Karte! Aber dazu müßte jeder von uns einige Positionen aufgeben, um gemeinsam etwas zu bewirken.
Aslo, nicht jammern, sondern etwas tun! Ziviler Ungehorsam ist hier eine wirkungsvolle Waffe.
Paging