Was sich an einem typischen Wohnhaus der 50er Jahre alles einsparen lässt.
An der Zusammensetzung der Wohnnebenkosten sind die Kosten für Heizen und Warmwasser nach Angaben des Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure NRW (BDB) zu 40 Prozent beteiligt.
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Der BDB zählt Einsparmöglichkeiten für ein typisches Wohnhaus der 50er Jahre auf:
Dämmung der Außenhülle bringt 30 bis 35 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat; wenn isolierte Fenster eingebaut sind, lassen sich noch etwa 25 Cent einsparen. Alte Heizungsanlagen auszutauschen bedeute eine Ersparnis von 25 Cent, der Tausch von Durchlauferhitzern gegen moderne Warmwasserbereitung weitere 25 Cent.
Die Gesamtersparnis beträgt bis zu 70 Prozent oder 85 Cent pro Quadratmeter oder 765 Euro insgesamt im Jahr in einer 75-Quadratmeter-Wohnung.
Als einfache Spartipps nennt der BDB: Besser häufiger "Stoß-Lüften" als Dauerlüftung mit Fenster auf Kipp. Räume sollen nicht auskühlen. Langzeit-Niedrigtemperatur um die 12 bis 13 Grad in einem Raum fördert Schimmelbildung.
Jedes Grad Absenkung der Raumtemperatur kann bis zu sechs Prozent Heizkosten sparen. Alle Leitungen für die Warmwasserbereitung und die Heizung sollten isoliert sein. Heizkörper sollten nicht in Nischen eingebaut sein.
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(sueddeutsche.de/dpa)
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« 765 Euro insgesamt im Jahr in einer 75-Quadratmeter-Wohnung » Aber um wieviel wird die Miete steigen bei den vielen Renovierungsmaßnahmen?
In meiner Wohnung (Altbau um 1900) bezahle ich pro Jahr rund 1.100 Euro Heizkosten und bekomme fast immer ca. 300 Euro zurück, macht 800 Euro HK. Die Wohnung ist aber etwa doppelt so groß, wie die Musterrechnungswohnung, also müsste ich nach der Rechnung 765 x 2 = 1.530 Euro einsparen gutes Geschäft dann wohne ich umsonst. Muss ich meinem Vermieter gleich mal mitteilen
mit welchem Finanzaufwand wurde die Wohnung saniert? Zu einer Bilanz gehören zwei Seiten, nur die "Einkünfte" aufzählen ist nicht seriös.
Die sonstigen Spartipps sind schon richtig.