Preis nicht entscheidend

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Wer wissen will, wo die energetischen Schwachstellen seines Hauses liegen und welche Energiesparmaßnahmen sinnvoll sind, sollte sich einen Bedarfsausweis ausstellen lassen, rät Bentrop. Wer dagegen nur seiner gesetzlichen Pflicht nachkommen und keine energetischen Maßnahmen durchführen will, kann sich auch den preiswerten Verbrauchsausweis beschaffen, der zehn Jahre lang gültig bleibt.

Energieausweise stellen Architekten, Ingenieure, Kaminkehrer oder Handwerksmeister mit entsprechender Qualifikation aus. Bei den Architekten-, Ingenieur- und Handwerkskammern liegen Listen mit qualifizierten Fachleuten aus.

Man sollte sich allerdings nicht allein nach dem Preis orientieren, warnt Felicitas Kraus, Bereichsleiterin bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), sondern vor allem die angebotene Leistung vergleichen. Je ausführlicher die Sanierungstipps und gründlicher die Datenerfassung, desto besser seien Qualität und Aussagekraft des Energieausweises. ,,Es empfiehlt sich zum Beispiel eine Objektbegehung. Nur so kann der bauliche Zustand des Gebäudes präzise erfasst werden'', rät Kraus.

Außerdem müssten dem Energieausweis möglichst Modernisierungsempfehlungen beigelegt werden. Das unterschriebene Formblatt dürfe in keinem Fall fehlen. Denn: Wer einen nicht vollständigen Ausweis vorlegt, kann mit einem Bußgeld von bis zu 15.000 Euro belegt werden.

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(SZ vom 21. 9. 2007)