In einem deutschen Durchschnitts-Haushalt haben Heizung und Warmwasserbereitung den größten Anteil am gesamten Energieverbrauch.
Laut dem Initiativkreis Erdgas & Umwelt in Essen werden insgesamt 89 Prozent der Energie für Wärme eingesetzt.
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Zwölf Prozent davon für das warme Wasser, 77 Prozent für die Heizung.
Die Beleuchtung dagegen spielt mit einem Anteil von zwei Prozent am gesamten Energieverbrauch nur eine untergeordnete Rolle, auch elektrische Geräte kommen nur auf neun Prozent.
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(sueddeutsche.de/dpa)
Frauen in der Piratenpartei
Wir haben vor 3 Jahren ein "Öko-Haus" sprich Holzhaus mit Flachsfaser- und Zellulosedämmung gebaut und uns zusätzlich für eine Wärmepumpe als Heizung entschieden. Alles zusammen war ca. 10% teuerer, dafür zahlen wir jetzt für Heizung und Warmwasser 400 EURO pro Jahr bei 150 qm Wohnfläche. Bei jeder Öl- und Gaspreiserhöhung kriegen wir das Grinsen für Wochen nicht aus dem Gesicht.
Man braucht nicht unbedingt ein aufwändiges Energiemanagement, mit teuren Lüftungssystemen. Wenn man sie die Altbauten mit papierdünnen Außenwänden, und undichten Fenstern anschaut, dann sieht man wo das echte Sparpotential liegt. Wenn man dann noch einigermaßen vernünftig Lüftet (für kurze Zeit alle Fenster auf machen, und die Luft so schnell wie möglich austauschen, bevor sich die Möbel und wände abkühlen), dann kann man schon viel sparen.
Weitere Zahlen dazu, die ich mal gelesen habe: Mit Altbausanierung kann man 50-100% des CO2 austoses des Straßenverkehrs einsparen.
Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Willkommen, Erderwärmung!
ein Grund, warum man kaum Häuser mit "Energiemanagement" findet: Sowas ist halt recht teuer - das rentiert sich nicht so schnell.
Ich habe nichts gegen Energiesparen und ökologisches Bauen, aber der Wärmerückgewinnungswahn ist vielerorts nur Placebo, weil ein Großteil der Energie z.B. durch die Küchenabzugshaube rausgezogen wird oder durch einen ungünstigen Grundriß verloren geht.
Das Energiesparen hat leider seine praktischen Grenzen.
Viele Grüße von einem Architekten mit Berufserfahrung und intensivem Kundenkontakt.
Nach Jahren der Kampagnen wird man auch heutzutage wohl kaum ein neu gebautes Haus finden, in dem modernes Energiemanagement umgesetzt ist. Wo sind z.B. Lüftungen mit eingebauten Wäremetauschern?
Genauso wenig investieren Privatleute in so einfach Dinge wie elektronische Heizkörperthermostate. Dabei zeigen diese System für je nach Ausführung mittlerweile 50Euro pro Heizkörper inbesondere für Singlehaushalte überproportionale Wirkung. Wer den halben Tage nicht zu Hause ist und trotzdem voll heizt, ist selber Schuld! (Unverantwortlich, dass es Ventil-Hersteller gibt, für die es partout keine Adapter gibt wie z.B. Gampper)
Von wegen "frieren", eine ausgesprochen dummer Anmerkung! Diese Systeme rentieren sich schnell und erhöhen nebenher den Komfort erheblich, weil es warm ist, wenn man einen Raum nutzt und nicht etwa, wenn man abwesend ist.
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