Ein Energiepass ist für Laien oft ein Buch mit sieben Siegeln. Die Hoffnung auf einen Einblick in den tatsächlichen Energieverbrauch einer Immobilie kann trügerisch sein.

Ein Energieausweis ist für Laien oft ein Buch mit sieben Siegeln. Die Hoffnung von Kaufinteressenten oder Mietsuchenden, sich mit seiner Hilfe einen guten Einblick in den tatsächlichen Energieverbrauch einer Immobilie machen zu können, sei trügerisch.

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Das sagte Jörg Huber, Energieexperte der Verbraucherzentrale Hamburg. Die dort angegebenen Daten richtig zu interpretieren, könne eine echte Hürde sein. Schon die genannten Begriffe von Primär- bis Endenergie sind nicht jedem gleich verständlich. Hinzu kommt, dass die genannten Werte von den tatsächlichen Verbrauchsdaten erheblich abweichen können, sagte Huber.

Das liegt unter anderem daran, dass es sich bei den Zahlen zum Verbrauch, die im Energieausweis genannt sind, um Durchschnittswerte handelt. Die Lage einzelner Wohnungen beispielsweise in einem großen Mietwohnungskomplex wird dabei nicht berücksichtigt. "Bei einer Nordwohnung im ungedämmten Dachgeschoss, wenig Sonne und einem ungünstigen Heizverhalten kann der Verbrauch um 30 Prozent höher sein", erläuterte Huber.

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