Ein Energiepass ist für Laien oft ein Buch mit sieben Siegeln. Die Hoffnung auf einen Einblick in den tatsächlichen Energieverbrauch einer Immobilie kann trügerisch sein.
Ein Energieausweis ist für Laien oft ein Buch mit sieben Siegeln. Die Hoffnung von Kaufinteressenten oder Mietsuchenden, sich mit seiner Hilfe einen guten Einblick in den tatsächlichen Energieverbrauch einer Immobilie machen zu können, sei trügerisch.
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Das sagte Jörg Huber, Energieexperte der Verbraucherzentrale Hamburg. Die dort angegebenen Daten richtig zu interpretieren, könne eine echte Hürde sein. Schon die genannten Begriffe von Primär- bis Endenergie sind nicht jedem gleich verständlich. Hinzu kommt, dass die genannten Werte von den tatsächlichen Verbrauchsdaten erheblich abweichen können, sagte Huber.
Das liegt unter anderem daran, dass es sich bei den Zahlen zum Verbrauch, die im Energieausweis genannt sind, um Durchschnittswerte handelt. Die Lage einzelner Wohnungen beispielsweise in einem großen Mietwohnungskomplex wird dabei nicht berücksichtigt. "Bei einer Nordwohnung im ungedämmten Dachgeschoss, wenig Sonne und einem ungünstigen Heizverhalten kann der Verbrauch um 30 Prozent höher sein", erläuterte Huber.
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Moderne Verwaltung
Energiepass, schön und gut, aber Kosten entstehen durch Verbrauch an Energie: Heizung, Elektrizität/Gas, Auto.
Und ein Mieter hat nur die Möglichkeit bei Strom/Gas und Auto zu sparen. Gut: Radio und Fernsehen und Internet abschaffen? Bringt schon eine ganze Menge. Beleuchtung durch Sparlampen ersetzen, ist zum Teil, wenn die Anwendung nicht ganz genau überlegt wird, Schwachsinn und teurer, nicht verstanden? Nachdenken und informieren!
Das Auto verkaufen und laufen? Bringt sehr viel, aber wer macht das schon. Ein kleines Auto kaufen? Verbraucht nicht soviel weniger und hat zumeist viel mehr Reparaturen als die untere Mittelklasse.
Aber der Riesenposten Heizung, als Mieter neue gut gedämmte Wohnung mieten, ist meist teurer als die alte, verstanden, oder?
Und als Reihenhäusler? Isolieren und frieren? Oder investieren? Für Rentner mit 46 bis 67 schon wieder Schwachsinn. Wo jede Woche eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, und viele gar nicht wissen, ob nicht ein schlauer Politiker gewinnbringend an der Schraube dreht.
Und die Lachnummer Welt-Umwelt-Konferenz? Jeder denkt an sich zu erst, na fein , dann ist ja an alle gedacht! Nein!
Unsere atembare Erd-Luft-Hülle ist großzügig gerechnet 5 000 Meter dick, relativ gesagt, dünner als die Schale eines Ei`s.
Und 2. nach jeder Warmzeit kommt totsicher eine Eis-Zeit, also unser Problem ist jetzt die Warmzeit, da werden schon Millionen Menschen verhungern, weil unsere Nahrungspflanzen nicht mehr überall wachsen. Aber danach sind unsere Enkel dran, sie werden erfrieren, da wir alle energiehaltigen Stoffe "verheizt " haben.
Also sparen? Schauen sie in den nächsten Tagen mal von der Autobahnbrücke auf den Rückreiseverkehr.
Energie sparen? Ich? Ich will Spaß, ich will Spaß....!
Es bleibt uns nur: Nachdenken und alle Sparmöglichkeiten, wohl gemerkt sinnvoll, nutzen.
Für das neue Jahr: Jeder helfe sich zu erst selbst, nur dann hilft uns vielleicht Gott...
die Anlagentechnik ist was für Leute mit Fachwissen. Die können ein Gebäude auch so einschätzen, die brauchen keinen Ausweis. Die CO2 Bilanz interessiert eigentlich keinen Hauskäufer, der will wissen, was er zahlen muß. Damit ist der Transmissionswärmebedarf - kurz die Dämmung ausschlaggebend. Die Anlagentechnik zum Verbrauch ist im Detail zu bewerten - so sind Strahlungsheizungen z.B. gut für hohe Räume. Die Raumgeometrie wird aber in den ENEV Ausweisen nicht berücksichtigt.
Die Ausweise sind für den Laien zu kompliziert und für den fachmann zu einfach gestrickt. Da zudem die meisten Ausweise falsch berechnet sind und die Nutzer kaum Prüfungsmöglichkeiten haben, geht der praktische Wert gegen ...
Da hat die Verbraucherzentrale leider recht.
Hallo
Der Energieausweis ist eine sinnvolle Sache, denn nur mit ihm kann verglichen werden, wie ein Gebäude mit Energie umgeht.
Das mit der Primär-Energie ist ebenfalls nötig, da hier der "Vor-"Energiebedarf mit berücksichtigt wird, der für den Transport, die Herstellung und die Bereitstellung notwendig ist, bevor eine Haus die Energie verbrauchen kann. Dies wird mit einen Primär-Energie-Faktor ausgedrückt.
Zur Erklärung:
Ein Gebäude wird mit einer normalen Gas-Kessel beheizt. Der Faktor für die Primär-Energie kann bei 1,5 liegen. Die bedeutet, daß wenn ein Gebäude 100 kWh Energie selbst verbraucht, noch einmal 50 kWh benötigt werden für die Verluste, die für Transport usw benötigt werden.
Verfügt das selbe Haus aber über eine mech. Lüftungsanlage mit einer Wärme-Rück-gewinnung, kann der Faktor schon auf 1,25 sinken, da die Luft zur Raumbelüftung nicht mehr voll ständig mit Gas aufgeheizt werden muß.
Hier spielt also die jeweilige Anlagen-Technik eine besondere Rolle und nicht nur die Dämmung.
Das man mit denn Angaben des Energie-Ausweises aber auch nicht auf den eigenen Verbrauch schließen kann, sollte auch klar sein, denn ein Bedarf ist immer eine Prognose für die Zukunft. Der ware Verbrauch ist allerdings vom jeweiligen Nutzer und dessen Verhalten abhängig.
Wenn alle Menschen das selbe Nutzerverhalten hätten und überall das selbe Wetter zur selben Zeit herschen würde, dann würden die Zahlen stimmen.
Um Häuser mit ihrer jeweiligen Technik aber vergleichbar zu machen, sind Mittelwerte angenommen worden, die dann für alle Gebäude gleich sind.
Wenn ein Nutzer also in einen Gebäude mit hohen Energie-Bedarf wohnt, dann wird auch dessen Verbrauch auch höher sein als in einen Gebäude mit niedrigen Energie-Bedarf, da dessen Verhalten sich ja nicht ändert.
Das ganze ist also kein bürokratisches Monster, sondern einfach nur unseren Verhalten berücksichtigt.
Schau
ein guter Witz in der Tradition von Jacques Tati wenn er denn nicht so ernst genommen werden würde.
Auf Druck von Lobbys wird den Menschen ein Stück Papier aufgedrängt, das im Grunde genommen keine brauchbare Aussage hat und die Menschen freuen sich auch noch darüber, weil ein paar statistisch ermittelte Zahlen ihnen scheinbar das Denken und Handeln abnehmen. Eigentlich lachhaft, wenn es nicht so traurig wäre. Aber vielleicht auch nur ein Bild unserer Gesellschaft.
@josky01: Ganz einfach: wer sein Haus gut dämmt, spart Heizkosten.
Wenn das denn so einfach wäre. Ich kenne Häuser, die haben ganz grauenhafte U-Werte und brauchen unterm Strich trotzdem wenig Energie. Wie immer gilt: Viel hilft nicht immer viel. Aber das mit den Zahlen
eine Standard Berechnung sagt nur über Standards aus, nicht aber über Details! Na, das ist schon einen Artikel wert, nachdem sonst hier immer die DENA das Sagen hatte.
Ganz einfach: wer sein Haus gut dämmt, spart Heizkosten. Wieviel, kann keiner sagen - das ist das Problem und das bleibt noch längen eines. Wer einfach nachdenkt, kommt von selber drauf.
Paging