An der New Yorker Rohstoffbörse wurden erstmals für ein Barrel US-Leichtöl mehr als 115 Dollar fällig.

Am Mittwochabend war der WTI-Preis zwischenzeitlich auf einen neuen Höchststand von 115,21 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen.

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Emotionen in New York: Der Ölpreis lässt die Händler nicht zur Ruhe kommen. (© Foto: AP)

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Im Handelsverlauf sank die Notierung leicht und schloss bei 114,93 Dollar. Erst am Dienstag hatte der Ölpreis die Marke von 114,08 Dollar erreicht.

Am Donnerstag hielt sich der US-Ölpreis weiter in der Nähe seines am Vortag aufgestellten Rekordhochs. Im frühen Geschäft kostete ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) 114,92 US-Dollar.

Der schache Dollar und die Sorge vor einer Rezession in den USA als Folge der Finanzmarktkrise veranlassen nach Ansicht von Analysten die Anleger, Sicherheit bei Öl und anderen Rohstoffen zu suchen. Hinzu kamen zuletzt Meldungen, wonach Rohöl-Lieferungen über eine US-Pipeline heruntergefahren wurden.

Vorräte überraschend geschrumpft

Händler begründeten den jüngsten Preissprung auch mit den enttäuschenden Lagerbestandsdaten der USA vom Mittwoch. In der abgelaufenen Woche waren die US-Vorräte sowohl an Rohöl als auch an Benzin überraschend deutlich gesunken. Dies habe ohnehin am Markt kursierende Befürchtungen um Angebotsengpässe einen weiteren Schub verliehen, hieß es.

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(sueddeutsche.de/AP/dpa/mel/hgn)