Von Fort Knox und anderen Goldstätten: In den Tresoren der Notenbanken lagern 30.000 Tonnen des Edelmetalls
Film und Drehort sind längst eine Legende: In dem berühmten James-Bond-Streifen "Goldfinger" versucht 007-Agent Sean Connery, den Fiesling Auric Goldfinger von einem teuflischen Plan abzuhalten. Goldfinger, gespielt von dem Deutschen Gert Fröbe, will das im amerikanischen Fort Knox gehortete Gold mit einer Kobaltbombe verstrahlen. Dadurch soll der Schatz unzugänglich gemacht werden. Natürlich gelingt es Superagent 007, Goldfinger unschädlich zu machen.
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Goldbarren in einem Regal der Deutschen Bundesbank in Frankfurt - die Goldschätze der Deutschen lagern hauptsächlich in den USA und Großbritannien. (© Foto: dpa)
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Das bereits während des amerikanischen Bürgerkriegs 1861 gebaute Fort Knox - benannt nach dem damaligen US-General Henry Knox - beherbergt bis heute einen der größten Goldschätze der Welt. Die amerikanische Notenbank hat in den Hochsicherheitstresoren ebenso wie andere Zentralbanken ihre Goldbarren gelagert.
Goldfinger hätte allerdings allen Grund gehabt, sich nicht nur mit der 20 Tonnen schweren Stahltür des Fort Knox im US-Bundesstaat Kentucky zu beschäftigen: In den Kellern der Federal Reserve Bank von New York an der Südspitze Manhattans lagern in 25 Meter Tiefe etwa 550.000 schimmernde Barren - darunter auch Gold der Bundesbank.
Teil des Volksvermögens
Dass die Deutschen ihren Schatz in New York und auch London lagern, hat vor allem einen historischen Hintergrund: Während des Kalten Krieges befürchtete die Bundesbank mit Sitz in Frankfurt, dass das Gold im Falle eines Konfliktes in die Hände des Feindes aus dem Osten geraten könnte. Nach dem Fall der Mauer gab es dafür eigentlich keine Notwendigkeit mehr. Doch ein Rücktransport des Goldes nach Deutschland wäre zu teuer und aufwendig.
Weltweit belaufen sich die Goldreserven der Notenbanken auf insgesamt knapp 30.000 Tonnen. Das Edelmetall hat für die Zentralbanken durchaus immer noch einen praktischen Sinn. "Es ist Teil des Volksvermögens", erklärte Bundesbankpräsident Axel Weber. Obwohl das Zeitalter goldgedeckter Währungen längst vorbei ist, werden die Goldbarren als nationale Reserve für Krisenzeiten gehortet. Es ist kein Zufall, dass sich die Bundesbank in den vergangenen Jahren immer wieder gegen Forderungen von Politikern gewehrt hat, die Goldreserven zu verkaufen. Allzu verlockend sind die Barren für Finanzminister, um auf bequeme Art die klammen öffentlichen Haushaltskassen aufzubessern. Der steile Anstieg des Goldpreises hat die Begehrlichkeiten noch verstärkt.
Auf 3418 Tonnen Gold belaufen sich derzeit die Reserven der Bundesbank. Davon wurden 2007 gerade fünf Tonnen an das Bundesfinanzministerium verkauft - für die Prägung von Goldmünzen. Die Bundesbank beharrt in der brisanten Frage der Goldverkäufe auf ihrer gesetzlich verbürgten Unabhängigkeit.
"Stabilitätssichernde Funktion""Gold stellt einen essentiellen Bestandteil der Währungsreserven dar", heißt es bei der Zentralbank. Die deutschen Goldbestände hätten gerade im Hinblick auf die gemeinsame europäische Währung eine "vertrauens- und stabilitätssichernde Funktion". Die Notenbanken der Euro-Mitgliedsstaaten haben sich gesetzlich verpflichtet, die nationalen Währungsreserven zu halten und zu verwalten. Diese belaufen sich auf insgesamt 11000 Tonnen Gold, wovon die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt einen Bestand von etwa 600 Tonnen besitzt.
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Die Sache ist einfach. Es ist nicht die erste Krise die ich erlebe. (Obwohl ich noch nicht so alt bin.) Und so lange Sie nicht den geringsten Grund vorlegen können, warum es jetzt schlimmer sein soll als früher, bin ich nicht sonderlich beunruhigt.
... sich mal mit der NWO(Natürliche Wirtschaftsordnung; einfach mal im Internet suchen) zu beschäftigen. Dann wären solche peinlichen Berichte mit in diesem Zusammenhang unangebrachten Wörtern wie "Stabilitätssichernde Funktion" bald Vergangenheit...
Wieso sollte mir das Lachen vergangen sein?
Meine Vorhersage:
Die Kreditkrise wird noch etliche Quartalsberichte von Banken belasten.
Eingetroffen.
Ihre Vorhersage:
Es werden noch viele Banken zusammenbrechen.
Bisher absolut nicht eingetroffen.
Der Dollar wird völlig an Wert verlieren.
Bisher auch nicht eingetroffen.
Bin noch guter Dinge.
Hi, hi. Natürlich. Die bösen Amerikaner belügen uns und das Gold ist gar nicht mehr da. Ein schönes einfaches Weltbild haben sie.
Kleine Geschichtskunde: Ein möglicher 3. Weltkrieg war ursprünglich nicht als Atomkrieg geplannt. Deutschland wäre Hauptschlachtfeld eines konverselen Krieges gewesen. Erst mit zunehmenden Bau von Atombomben verlor das an Bedeutung.
Real betrachtet: Es gibt nicht den geringsten Zweifel, das das Bundesbankgold sicher gelagert ist. Warum sollte man das Risiko und die Kosten aufwenden, um das Gold zurückzuführen. (In Deutschland müsste man auch erst einen sicheren Ort bauen.)