Konjunkturerholung

Anzeige

Wenn die milliardenschweren Konjunkturprogramme greifen, die internationalen Kreditmärkte wiederbelebt werden und die Konjunktur ihre Talsohle überwindet, ohne in die beschriebenen Extreme abzurutschen, dürfte der Goldpreis aller Voraussicht nach deutlich fallen. Für Anleger kommt es dann darauf an, den richtigen Ausstiegszeitpunkt zu erwischen.

Gabor Vogel, Edelmetallexperte bei der DZ Bank, dem Spitzeninstitut der Genossenschaftsbanken, empfiehlt, auf die Zinsentwicklung zu schauen. "Entscheidend ist das Realzinsniveau", also die Rendite abzüglich der Inflation. Erst wenn diese bei US-Staatsanleihen wieder deutlich positiv ist, es also einem spürbaren Verlust gleichkommt, im zinslosen Gold zu bleiben, hält Vogel ein Umschichten in großem Stil für sinnvoll. Fast alle befragten Experten rechnen jedoch damit, dass auch eine erfolgreiche Wiederbelebung der Konjunktur ohne große Erschütterungen zunächst mit höheren Preissteigerungsraten einhergeht. Entweder die Gesellschaft trägt die Inflation - oder aber es kommt zu einer neuen Blase an den Kapitalmärkten, etwa bei Anleihen.

Sie sind jetzt auf Seite 5 von 5

  1. Gold für alle Fälle
  2. Gold für alle Fälle
  3. Gold für alle Fälle
  4. Gold für alle Fälle
  5. Sie lesen jetzt Gold für alle Fälle
Leser empfehlen 

(SZ vom 06.02.2009/tob)