Konjunkturerholung
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Wenn die milliardenschweren Konjunkturprogramme greifen, die internationalen Kreditmärkte wiederbelebt werden und die Konjunktur ihre Talsohle überwindet, ohne in die beschriebenen Extreme abzurutschen, dürfte der Goldpreis aller Voraussicht nach deutlich fallen. Für Anleger kommt es dann darauf an, den richtigen Ausstiegszeitpunkt zu erwischen.
Gabor Vogel, Edelmetallexperte bei der DZ Bank, dem Spitzeninstitut der Genossenschaftsbanken, empfiehlt, auf die Zinsentwicklung zu schauen. "Entscheidend ist das Realzinsniveau", also die Rendite abzüglich der Inflation. Erst wenn diese bei US-Staatsanleihen wieder deutlich positiv ist, es also einem spürbaren Verlust gleichkommt, im zinslosen Gold zu bleiben, hält Vogel ein Umschichten in großem Stil für sinnvoll. Fast alle befragten Experten rechnen jedoch damit, dass auch eine erfolgreiche Wiederbelebung der Konjunktur ohne große Erschütterungen zunächst mit höheren Preissteigerungsraten einhergeht. Entweder die Gesellschaft trägt die Inflation - oder aber es kommt zu einer neuen Blase an den Kapitalmärkten, etwa bei Anleihen.
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(SZ vom 06.02.2009/tob)
DFB-Pleite gegen die Schweiz
Bei Gold sind wir längst über den Punkt "Spekulation" hinaus. Fundamental ist Gold schon lange ausgereizt.
Für Gold sprechen derzeit nicht die "Papiergeldgewinne" die man damit machen kann - Für Gold spricht längst die Dimension an "realem Kaufkraftverlust" den man damit vermeiden kann.
Wir rauschen gerade in eine gewaltige Inflation hinein. Die Geldmengen die derzeit von den Regierungen losgetreten werden - die wird Niemand mehr inflationsneutral "wieder einfangen" können.
Mit Gold kann man derzeit maximal 50% seiner Kaufkraft verlieren (dann wäre der Goldpreis am unteren Ende der Produktionskostenbandbreite angelangt).
Mit Papiergeld kann man bis zu 100% verlieren.
Wer die Goldanleger mit dem Maß des "Spekulantentums" mißt - hat einfach noch nicht den Ernst der Lage verkannt.
Wenn die Disco brennt bewegt man die Füße nicht mehr weil man Spaß dran hat - sondern weil man nicht verbrennen möchte.
Ich zitiere:
"Währungsreform
Dieses Extremszenario kann sowohl Ergebnis einer starken Deflation ..."
Können Sie mir ein einziges Beispiel für eine Währungsreform als Folge / Reaktion auf eine Deflation nennen?
Mit Verlaub - das ist kompletter Unsinn!
Dafür braucht man ein gewisses Fachwissen. Somit kommt diese Form der Beteiligung nicht für alle in Frage. Aber der Hinweis ist wichtig, dass gerade Besitzer großer Vermögen sich gerne an Patenten beteiligen. Die haben-zugegebenermaßen- meist kompetente Berater.
Jedoch gilt: Wissen ist Macht! Diese bestimmt unsere Zukunft und auf keinen Fall das Gold (alleine).
Ist sicher richtig. Aber wie soll man als Kleinanleger ohne spezifische Fach- und Insiderkenntnisse in "interessanten Branchen" in Patente investieren?
"Hallo - ich will hier investieren - hätte gerne für 5.000 Patente - können Sie mir was zeigen."?
Und bei Aktien ist ja eben nicht gesagt daß die Patente auf die ich persönlich setzen wollen würde - nicht schwupp-die-wupp plötzlich von irgendeinem Manager verschleudert werden.
So gesehen wäre die Ausbildung der eigenen Kinder die einzige "Patentlösung" in die ich unbesehen investieren würde. Da bleibt´s wenigstens in der Familie.
Wie ich es derzeit drehe und wende - so ganz ohne Edelmetalle würde ich mich derzeit nicht besonders wohl fühlen. Ob es sich freilich lohnt noch jetzt nachzukaufen?
Sicher dürfte sein daß auch bei Gold "Blasenbildungen" nicht ausgeschlossen sind. Möglich daß wir bereits in der Übertreibung sind - aber wirklich wissen tut man das immer erst Nachher.
Beteiligen Sie sich an guten Patenten oder kaufen Sie solche. Das ist das wahre Gold.
Denn Gold ist an sich nichts wert.
Paging