Mit über einem Kilometer sollte "Al Burj" das höchste Gebäude der Welt werden. Nun zwingt die Wirtschaftskrise Dubais Bauherren, das Projekt zu stoppen.
Der Name sollte alles sagen. Das neueste Riesen-Projekt im Bau-Schlaraffenland Dubai sollte einfach nur "Al-Burj" (Der Turm) heißen.
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Derzeit noch das höchste Gebäude der Welt - das Burj Dubai. (© Foto: AP)
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Mit über einem Kilometer wäre es das nächste höchste Gebäude der Welt geworden, nicht weit entfernt vom aktuellen und immer noch nicht ganz fertigen höchsten Hochhaus der Welt, dem Burj Dubai (knapp 800 Meter, siehe Bild).
Es ist bezeichnend für die aktuelle Wirtschaftslage, dass die Baufirma Nakheel die Arbeiten am Al-Burj nun für mindestens ein Jahr gestoppt hat.
Diese Entscheidung spiegele "aktuelle Markttrends wider und passt das Angebot an die Nachfrage an", ließ das Staatsunternehmen wissen.
Immense Schulden
Wenn selbst Dubai - bekannt für Projekte wie die künstliche Palmeninsel oder das Hotel Burj al-Arab - auf die Bremse tritt, dann muss es wirklich schlecht stehen mit der Weltwirtschaft.
Doch auch Dubai hat seine eigene Immobilien- und Finanzkrise: riesige Leerstände, fallende Preise, viele gestoppte Bauprojekte. Die zwei größten Immobilienfinanzierer der Region mussten gerettet werden. Und Dubai drücken Schulden in Höhe von 80 Milliarden Dollar.
Es könnte deswegen gut sein, dass Al-Burj noch längere Zeit nur auf Planzeichnungen zu sehen sein wird.
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(SZ vom 16.01.2009/tob/gf)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
Wegen den Swimmingpools in Las Vegas vertrocknen die Felder in Mexico... aber das stört wenige.
Die Scheichs sind sehr schlau und gut ausgebildet..
Sie haben Recht. Dubai gehört für mich zu den negativsten Beispielen. Ich persönlich finde es erstaunlich und bewundernswert, dass der dortige Scheich viel mehr Weitsicht vorweist, als die meisten Deutschen (Politiker). Er weiß, dass sein Öl irgendwann ausgeht, also versucht er den Wohlstand auf andere Weise für die Zukunft weiter aufrecht zu erhalten.
Jedoch bin ich eben der Meinung, dass es durchaus auf die falsche Weise geschieht.
So viele Arbeitsplätze braucht dieses Land nicht. Außerdem sind die meisten Arbeitnehmer eher aus dem ausland und dort aus den Billiglohnländern.
Die Wüste hat weitaus mehr Energie, als es heutzutage gesehen wird. In die Technik zu investieren, die diese Energie in elektrische umwandeln kann, ist eher Zukunftsfähig.
In sofern, kann ich nur sagen, dass dieses Geld einfach falsch investiert wird, in etwas, das keine Zukunft hat. Das hat Las Vegas auch nicht (Stichwort: Wassermangel).
Es geschehen viele schlimme Dinge auf der Welt (Dafur, Kongo, ...). Dubai ordne ich da nicht als Katastrophe ein. Immerhin haben sie mehrere Millionen Arbeitsplätze geschaffen und ihr Öl-Geld besser investiert als andere arabische Staaten die damit vor allem ihr Militär hochgerüstet haben. Wobei letzteres bei den sozialistischen Staaten auch so war...
Es ist(war?) immerhin der Versuch einer arabischen Gesellschaft in die Moderne zu kommen. Wenn man schimpfen will gibt es nur einen Steinwurf weiter in Saudi Arabien mehr zu tun.
zumindest erinnert mich diese Geschichte daran.
Damals im alten Babylon wurde die Menschheit auch schon Opfer ihres Grössenwahns.
Höher,weiter,schneller.Wer hoch steigt fällt tief oder wann erkennt die Menschheit endlich das ihr Egoismus Grund allen Übels ist.Vom Familienstreit bis Gaza.
Celine Polo
Geld ist eine viel mächtigere Diktatur, denn es unterdrückt, ohne dass der Mensch es richtig begreift. Wie viele Menschen sind bis heute wegen Geld umgekommen und das durch nicht diktatorische Länder?
Geld ist ein weitaus machtvoller Diktator, weil er es geschickt verschleiert. Er schafft es, dass die meisten Menschen ihn weiter fordern, auch wen ihnen das Wasser bis zum Hals steckt.
Dubai (so wie Las Vegas auch) ist ein wundervolles Beispiel, wozu Geld führen kann. Zu einer komplett unnötigen Verteilung von sehr wichtigen Ressourcen.
Ich bin kein Fan von dem, was in der DDR und dem gesamten Ostblock gelaufen ist. Es wird aber zeit einzusehen, dass das System in dem wir leben nicht besser ist.
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