Die einst bärenstarke US-Währung wird immer schwächer. Das bereitet Schwellenländern und Ölstaaten Probleme.
Der schwächelnde Dollar beunruhigt nicht nur Europas Exporteure. Die Regierungen vieler Schwellenländer fürchten, dass sie die größten Verlierer der Greenback-Krise sein werden.
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Der Grund dafür ist eine Wechselkurspolitik, die den Amerikanern auf der einen und den Asiaten und Arabern auf der anderen Seite über Jahre hinweg zum gegenseitigen Vorteil gereicht hat, nun aber die Schwellenländer mit der Wahl zwischen zwei Übeln konfrontiert: Inflation oder Kapitalverlust.
Die aufstrebenden Nationen Asiens und die Ölproduzenten im Nahen Osten haben ihre Währungen an den Dollar gekoppelt. So machten sie ihre Produkte in den USA billiger und beflügelten ihre Exporte.
Dafür kauften sie US-Schuldverschreibungen, finanzierten so Teile des amerikanischen Konsums und gaben die Souveränität über ihre Zinspolitik auf: Senken die Amerikaner den Preis für Kredite, wie jetzt wegen der Hypothekenkrise, müssen die Schwellenländer nachziehen, um eine Aufwertung ihrer Währung zu verhindern.
Ende der Dollarbindung wäre sinnvoll
Doch was den USA gut tut, ist für Schwellenländer nicht länger das richtige Konjunktur-Rezept: Der dortige Boom hat die Inflation befeuert. Eigentlich wären nun höhere Zinsen und ein Ende der Dollarbindung geboten.
Nur sind da noch die riesigen Devisenreserven, die die Länder angehäuft haben. Eine Aufwertung der heimischen Währung würde unmittelbar den Wert der Ersparnisse schmälern.
Einen Gegenwert von 5700 Milliarden Dollar haben die globalen Devisenvorräte inzwischen, schätzt der Internationale Währungsfonds (IWF). Ein Großteil davon soll in Dollar-Anlagen investiert sein. Allein China, Japan, Taiwan, Süd-Korea, Russland und Indien haben zwei Drittel der weltweiten Reserven gehortet.
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Surfrider Beach in Malibu
25.11.2007 09:23:03
totwald: Ein Weg für die ölcheichs und die Welt
Lösungsvorschlag für das US-Desaster
1. Die Amerikaner müssen eine Währungsreform durchführen und den Dollar entwerten.
2. Mit der Welt wäre eine übereinkunft zu treffen, die alten Dollars im Verhältnis 1: 5 gegen Neue umzutauschen.
Das wäre eine Art von Insolvenz, in welcher die Gläubiger und die Schuldner Federn lassen, um wieder auf einen grünen Zweig zu kommen.
Die US-Währung und die -wirtschaft sind nicht anders zu retten.
Der Preis: Der Dollar verliert seine Rolle als Leitwährung, die FED treibt eine transparente Geldpolitik, die USA steigen als Weltmacht ab.
Der Lohn: Kein Krieg, kein Absturz.
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Richtig....Zustimmung----
Dann singen alle heile heile Segen, morgen gibt es Regen , übermorgen Schnee,
dann tuts nimmer weh.
Ein bisschen tut halt Dummheit immer weh.
Aber Spass beiseite,
Das wäre der "überhaupt noch mögliche "Weg, da haben sie recht.
Es sei denn , sie lösen das Problem anders, so wie es bisher immer gelöst wurde.
Das wäre allesdings ein Abgrund- Himmelfahrtskommando für viele.
wollen wir hoffen, dass dem "Eiferer" dafür, die Zeit nicht mehr reicht.
eines ist klar, entweder die Verantwortlichen kriegen das hin, ändern sich,
ODER SIE WERDEN GEäNDERT WERDEN:
Deshalb:
Lieber eine kontrollierte änderung-Korrektur-
als eine unkontrollierte Veränderung-
eine unbeeinflussbares "Verändert-Werden". das wäre das schlechteste.
Noch können sie steuern, sie sollten das nutzen, statt schönreden und Augen zu.
Sie könnten beim späteren" öffnen Derselben" sehr schwarz sehen.
SZ:"Die einst bärenstarke US-Währung wird immer schwächer."
Damit könnte ein Trend einhergehen, die kostenintensive Produktentwicklung in die USA zu verlagern.
Entwickeln in den USA und produzieren in China.
Jahrelang haben die erdölexportierenden Länder und China von der Bindung an den Dollar profitiert. Jetzt erkennen Sie, das es keine Einbandstraße ist. Das die Unterbewertung des Renminbi mal als Bumerang zurückkommen kann, wurde schon länger befürchtet.
Was onewold angeht, haben Sie nicht ganz unrecht. Nur die folgenden Artikel hab ich nicht ganz verstanden. Welche Gefahr geht für die "etabilierten" Länder aus, wenn andere Länder auch wohlhabend werden? Mit reichen Ländern machen wir mehr Profit, als mit armen. Den zunehmenden Wohlstand in vielen Schwellenländern sehe ich eher als Gewinn.
Nette Theorie. Kenne die Besitzverhältnisse von etlichen Supermärkten, Büroimmobilien und Pflegeheimen. Davon sind die allerwenigsten in amerikanischen Händen. Natürlich haben Amerikaner viel in Europa investiert. Genauso wie andererseits Europäer in den USA investieren. Von Betrug keine Spur. Eurodollar hört sich lustig an. Davon hab ich bisher noch nichts gehört.
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