Die Wirtschaftskrise kennt nicht nur Verlierer. Die Deutsche Börse feiert Rekordgewinne - gerade wegen des Finanzcrashs.
Für die Deutsche Börse geht ein gutes Geschäftsjahr zu Ende. Obwohl die Wirtschafts- und Finanzkrise weltweit die Märkte in Atem hält, sind in Frankfurt strahlende Gesichter zu sehen. Denn die schwierige Situation hat vor allem dafür gesorgt, dass an der Börse eifrig gehandelt wurde - und davon profitiert die Deutsche Börse. Sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis erreichten vor allem infolge gestiegener Handelsvolumina Spitzenwerte.
Handelsparkett in Frankfurt: Die Deutsche Börse profitiert von der Finanzkrise - und feiert einen Rekordgewinn für das Geschäftsjahr 2008. (© Foto: AP)
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Die Erlöse seien im abgelaufenen Jahr um rund zwölf Prozent auf 2,46 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Frankfurter Marktbetreiber mit. Zudem seien Nettozinserträge aus dem Bankgeschäft in Höhe von 236,8 Millionen Euro nach 230,8 Millionen Euro im Vorjahr verbucht worden.
Das selbst gesteckte Ziel einer weiteren Ergebnissteigerung über den Rekordwert des Vorjahres hinaus wurde ebenfalls erfüllt: Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwert-Abschreibungen erzielte die Börse ein Plus von ebenfalls 12 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg von 4,70 auf 5,42 Euro. Beim Nettogewinn wurde erstmals wie erwartet die Milliardengrenze übersprungen: Er legte um rund 13 Prozent auf 1,03 Milliarden Euro zu.
"Herausforderndes Jahr"
Der Chef der Deutschen Börse, Reto Francioni, erklärte, das Unternehmen rechne für 2009 "mit einem herausfordernden Jahr, das unsere ganze Kraft benötigen wird". Seit Jahresbeginn beobachte die Deutsche Börse eine Zurückhaltung der Anleger bei Geschäften mit Aktien und anderen Wertpapieren.
Finanzvorstand Thomas Eichelmann sagte: "Die bereits Ende 2007 und Anfang 2008 eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der operationellen Effizienz auf der Kosten- und Steuerseite haben bereits für das Ergebnis 2008 positive Auswirkungen gezeigt und werden ihre volle Wirkung ab dem Jahr 2010 entfalten."
Der Vorstand schlug für 2008 eine Dividende auf Vorjahresniveau von 2,10 Euro je Aktie vor.
(sueddeutsche.de/AP/AFP/tob/hgn)
Was hat die Börse mit einem Casino zu tun? Sie haben ja voll den "Durchblick"
als Betreiber, wenn nur die Umsätze stimmen. Dem Casinobetreiber ist im Grunde egal, wer gewinnt oder verliert. Jeder Einsatz bringt Gewinn.
Als erstes wurden in unserem Land die Sozialromantiker abgeschafft, denn indem die Steuern selbst dieser Menschen zwangsenteignet und milliardenfach zur Stützung von unfähigen Banken, für die Boni gieriger Banker und Börsianer, also zum Fenster hinausgeworfen wurden, ergibt sich folgender neuer Zustand in Deutschland.
Durch diese superklugen Maßnahmen von noch klügeren Volksvertretern wurden, sieht man es am Aschermittwoch mal ganz nüchtern geschäftsmäßig, wurden Sozialromantiker zu Anteilseignern an Banken und Aktiengesellschaften erpresst. Was nun wiederum bedeutet, dass einerseits die Banken und Aktiengesellschaft ohne die Steuern von uns Sozialromantikern nicht mehr handlungsfähig wäre, also die Krise die wirklichen Versager auf die Straße spülen würde, was auch zum absoluten Crash an der Börse geführt hätte.
Aber da die Sozialromantiker nun erpresste Anteilseigner an supergut geführten Banken und Aktiengesellschaften sind, wären die Sozialromantiker doof, schlecht oder geschäftsschädigend über ihre eigenen Banken und die dafür nötig empfundenen Handelsplätze herzuziehen.
So das wäre es, mehr an Narrheiten ist von mir am Aschermittwoch nicht zu erwarten
Ich überlege einzusteigen.
Was genau ist ein Sozialromantiker?
"Deutsche Börse "hat massiv am Aktienmarkt verloren,aber sie erkennen ein Gutes Geschäft.?
Paging