16.00 Uhr
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16 Uhr: Josef Ackermann sagt im HRE-Untersuchungsausschuss aus. (© Foto: AP)
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Während sich die Deutsch-Banker in Frankfurt in ihren Türmen vor Journalisten abschotten, sind in der Metropole der Politik die Medien immer mit an Bord. In der Frankfurter Finanzszene genießt er hohes Ansehen, für die Berliner Politik bleibt er eine Reizfigur. Heute warten sie besonders auf Ackermann. Er soll der Opposition Munition gegen Finanzminister Peer Steinbrück und seinen Staatssekretär Jörg Asmussen liefern und der SPD dagegen helfen, den Minister aus der Schusslinie zu nehmen.
Ackermann ist präpariert, er hat sich die Tage im heißen Herbst 2008 in Erinnerung gerufen, als es um das Überleben der HRE ging. Der Bankchef spielte damals eine entscheidende Rolle. Gut eine Woche nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers war HRE-Chef Georg Funke auf die Deutsche Bank zugekommen, um sie um Hilfe zu bitten. Eine Kreditlinie von 15 Milliarden Euro sollte die größte deutsche Bank zusammenbringen.
Doch Ackermann ist schnell klar, dass es damit nicht getan ist. Zwei Tage später sitzt er mit wenigen anderen Bankern abends bei einem Glas Wein mit Steinbrück zusammen. Der hatte am selben Tag erklärt, die Finanzkrise sei vor allem ein amerikanisches Problem.
Ackermann und die anderen Banker machen ihm klar, ohne staatliche Hilfe werde die HRE nicht überleben können. Doch es dauert bis Sonntagnacht um kurz vor eins, bis Ackermann Steinbrück und auch Kanzlerin Angela Merkel davon überzeugt hat.
All das wird Ackermann wohl erzählen im Ausschuss. Er wird wohl auch wiederholen, dass die Pleite von Lehman Brothers alles verändert habe. Erst dieser Kollaps habe Banken wie die HRE von der Finanzierung abgeschnitten.
Irgendwann am Abend nach stundenlanger Anhörung entlässt der Ausschuss Josef Ackermann. Mit Gedanken an einen Milliardengewinn, einen vorerst beigelegten Führungsstreit und der politischen Aufarbeitung eines historischen Ereignisses geht der Chef der Deutschen Bank ins Bett.
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(SZ vom 29.07.2009/kfa/tob)
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Man muss sich schon mal fragen, zu wessen Lasten bzw. auf wessen Kosten ein Quartalsgewinn von ca. 1,3 Milliarden !!! erzockt wurde? Da sitzen Hunderttausende Leute vor Pcs in Börsen etc., sie nennen es Arbeit, was es im ursprünglichen ja nicht ist. Sie schaffen keine Werte, sie pokern mit fremden Geld. Ein amerikanischer Präsident sagte doch mal - Wenn die Menschen wüssten, wie das Finanzsystem funktioniert, gäbe es eine Weltrevolution -.
...der Mann hieß Löbe, Paul Löbe, daher auch Paul Löbe-Haus und nicht Löwe, aber im Zoo wären einige der Herrschaften sicher gut aufgehoben, zumindest hinter Gitterstäben. Und der Protagonist des Artikels gehört ganz sicher dazu.
... wenn Ackermann nicht Banker sondern Popstar wäre, wäre ihr Artikel in der BRAVO sehr gut aufgehoben. Was sie allerdings noch vergessen haben im Artikel zu erwähnen, ist, dass Ackermann in Wirklichlichkeit Clark Kent heißt, und in seiner Freizeit als Superman die Welt rettet...
Wann legt man diese Gauner endlich in Ketten?
Ich bin wahrlich kein Fan irgendeines Polit- oder Wirtschaftsclans, aber bei der nächsten Wahl muss endlich einmal umgerührt werden.
Diese "neo-konservative-Blase" will es nicht anders.
Leute: Wählt doch die Linken, wenigstens dieses eine mal.
Das sind wir unseren Kindern schuldig, einmal etwas anderes ausprobiert zu haben.
Schlimmer als die Grünen geworden sind, kann es nicht werden.
Die Grünen/B90 ist die einzige Partei, die ich jemals gewählt habe, bis ich mit dem Quatsch aufgehört habe ...
Und wenn die "Die Linke" auch mittig geworden ist, sind bestimmt die nächsten da.
Das darf doch alles nicht wahr sein!
Was ist aus diesem Land geworden? Was haben die mit uns angestellt?
Was hat uns bloß so ruiniert?
Auch wenn die Süddeutsche hier schon Wahlkampf macht: Ein wenig näher an der Wahrheit sollte man schon bleiben!
Tatsache ist: Die Deutsche Bank ist pleite.
Die ausgewiesenen Gewinne beruhen lediglich auf Bilanzierungstricks die - hier kann man sich Fragen, warum dies nicht längst von der Regierung unterbunden worden ist - den Schaden schön rechnen.
Das Anleger offenbar schlauer sind als Journalisten, kann man daher auch dem Einbruch der Börsennotierung der DB um 11% (!) entnehmen.
Wer an der Wahrheit und ein paar Fakten interessiert ist, findet diese hier:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30817/1.html