Der Finanzkrise ordentlich getrotzt: Die Deutsche Bank hat 2007 einen Rekordgewinn eingefahren, auch wenn das Investmentbanking hakt. Weil der befürchtete Abschreibungsschock ausblieb, sollen nun auch die Aktionäre profitieren.
Die Deutsche Bank hat die Finanzkrise fast ohne neue Abschreibungen zum Jahresende durchgestanden und 2007 einen Rekordgewinn verzeichnet. Der Überschuss stieg um sieben Prozent auf 6,5 Milliarden Euro, wie Deutschlands größtes Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Das war mehr, als Analysten erwartet hatten. "2007 war wieder ein Spitzenjahr für uns", sagte der Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann.
Hat allen Grund zum Strahlen: Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann feiert am Donnerstag seinen 60. Geburtstag und kann trotz der weltweiten Finanzkrise ein Rekordergebnis für sein Institut vermelden. (© Foto: ddp)
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Zwar brach der Gewinn im Schlussquartal vor allem wegen Einbußen im Kapitalmarktgeschäft um 47 Prozent auf 969 Mio Euro ein. Damit übertraf das Institut aber die Analystenerwartungen von durchschnittlich 925 Millionen Euro und schnitt deutlich besser ab als viele Konkurrenten, die mit Verlusten kämpfen.
Bankchef verteidigt seine "Vision"
Die Abschreibungen in Folge der Kreditmarktturbulenzen im letzten Vierteljahr 2007 bezifferte die Bank mit weniger als 50 Millionen Euro netto. Damit summieren sich die krisenbedingten Abschreibungen 2007 insgesamt auf gut 2,3 Milliarden Euro - wenig verglichen mit zweistelligen Milliardenbeträgen bei vielen US-Wettbewerbern und der schweizerischen Großbank UBS.
Bankchef Ackermann, der am Donnerstag seinen 60. Geburtstag feiert, hatte wiederholt deutlich gemacht, dass die Krise für sein Haus weitgehend abgehakt sei. Dennoch waren an den tief verunsicherten Finanzmärkten bis kurz vor Bekanntgabe der Zahlen Zweifel geblieben.
Das Vorsteuerergebnis sank im letzten Vierteljahr 2007 um 25 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Die neuen Abschreibungen seien ausschließlich bei zugesagten Großkrediten angefallen, die derzeit wegen des Marktumfelds nicht weiterverkauft werden könnten, erklärte die Bank. Im Geschäft mit zweitklassigen Hypotheken (Subprime), verbrieften Wohnungsbaukrediten oder anderen komplexen Schuldverschreibungen (CDOs) seien aber unter dem Strich keine weiteren Wertberichtigungen nötig gewesen. Die Bank hatte ihr CDO-Engagement im dritten Quartal auf unter eine Milliarde Euro zurückgefahren.
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- Deutsche Bank Ackermann - der Krisengewinner 05.02.2008
- Davos Ungeliebte Wahrheiten 26.01.2008
Wirbel um Obama-Biographie
Genau ,davon sollen auch die Aktionaere proffitieren.
Ich mag diese Aktionaere nicht .
Vieleicht ist der ein oder andere Girofluss nur mit dem zulassen dieser Art der "ehrlichen Geldverdiener" zu erklaeren. Irgentwas muss laut Jesu Worten ja mit dem Geld passieren das an die Geldleiher abgegeben wird.
Dennoch Famielienpolotik ist nicht das Spezialthema unserer Regierung.
Ich habe naehmlich nie richtig verstanden was das eigentlich ist : "Humankapital",
denn ich bin auch schon beim Kindermachen von der Feurwehr "gestoert" worden.
Ach ja Herr Ackernmann : LKW fahren ist (nicht mehr) meine Spezialitaet.
Ansonsten halten Sies wie der Spruch sagt :´Machen wirs nicht machen es die anderen.
Ach ich freu´ mich so für ihn...
"Davon sollen nun auch die Aktionäre profitieren."