Datenaffäre bei der Deutschen Bank: SZ-Informationen zufolge soll Vorstandsmitglied Hermann-Josef Lamberti Ziel von Bespitzelungsaktionen gewesen sein.
In der Datenaffäre bei der Deutschen Bank ist erstmals der Name eines Managers bekannt geworden, der Ziel von Bespitzelungsaktionen geworden sein soll.
Hermann-Josef Lamberti ist Chief Operating Officer bei der Deutschen Bank. (© Foto: AP)
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Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung aus Finanzkreisen handelt es sich um Hermann-Josef Lamberti, der als Chief Operating Officer im Vorstand für das Tagesgeschäft und die IT verantwortlich ist.
Auftrag an Kanzlei vergeben
Die Deutsche Bank kommentierte dies nicht. Sie hatte am Freitag über mögliche Verstöße in der Abteilung Konzernsicherheit berichtet und erklärt, sie habe eine Kanzlei sowie die Finanzaufsicht eingeschaltet.
Das Institut versicherte, Kundendaten seien nicht betroffen, auch gehe es vermutlich nur um wenige Fälle.
Einer dieser Fälle ist offenbar Lamberti, der seit 1999 dem Vorstand angehört. Keine Informationen gibt es bisher darüber, wer die Bespitzelung veranlasst hat und welches Ziel die Nachforschungen hatten.
Die Datenaffäre dürfte ein Thema bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank an diesem Dienstag sein.
(SZ vom 26.05.2009/mel)
Wirbel um Obama-Biographie
Hatte der Mann Ahnung von seinem Job oder nur Beziehungen?
Oder ging das profaner mit gekauften Mädels ab?
Tja, was ist eine Meldung wert, die auf Vermutungen aufbaut? Ich sage, sie ist nichts wert, sondern dient nur dazu, sich wichtig zu machen. Und damit haben sich dann gleich zwei Redakteure beschäftigt? Tja, das nenne ich rationalen Einsatz von Resourcen. Damit wird die eSZett bald Kandidat für einen Bail Out sein.
"Das Institut versicherte, Kundendaten seien nicht betroffen, auch gehe es vermutlich nur um wenige Fälle."
Die Erfahrung zeigt, daß solche Aussagen eigentlich immer mit einem Hinweis wie "Stand 25.05.09" versehen werden sollten.
Außerdem wäre der Überblick über die einzelnen Salamistücke einfacher.