Als junger Self-Made-Milliardär ist Roman Abramowitsch kaum zu toppen. Doch in unserem neuen Kartenspiel sticht ihn, wer noch reicher ist. Spielen Sie unser neues Milliardärs-Quartett!
Beim Milliardärs-Quartett geht es um die fünf Kriterien Vermögen, Alter, Aufstiegsgeschwindigkeit, Anzahl der Kinder und den Self-Made-Status. Nicht jeder Milliardär kann in allen Kategorien gleich gut sein, daher kommt es entscheidend darauf an, die richtige Kategorie auszuwählen.
Was auf dem Schulhof der Porsche Targa war, das ist bei unserem Milliardärs-Quartett der schillernde Roman Abramowitsch. (© Foto: Reuters)
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Entschieden wird nach folgenden Regeln:
Vermögen: Bei Milliardären geht es natürlich um eins - das Vermögen. Die Karte mit dem höheren Wert ist die Bessere, sticht also. Ziemlich einleuchtend - oder?
Alter: Milliardäre, die noch jung sind, haben mehr von ihrem Vermögen. Das heißt: Karten mit jungen Milliardären übertrumpfen die Vertreter des bejahrten Geldadels.
Aufstiegsgeschwindigkeit: Wer schnell zu Reichtum kam, wird womöglich bald noch viel reicher sein. Je höher die Aufstiegsgeschwindigkeit, desto wertiger also die Karte.
Anzahl der Kinder: Milliardäre mit vielen Kindern haben gute Chancen, ihr Erfolgsgen weiterzugeben. Je höher die Zahl der Kinder, desto besser sind also die Chancen auf einen Stich.
Self-Made: Milliardäre, die ihr Vermögen selbst aufgebaut haben, kennen die raue Wirklichkeit vermutlich besser als jene Zeitgenossen, denen der Reichtum in die Wiege gelegt wurde. Das heißt: Die Chancen auf weiteren Vermögensaufbau sind größer: Self-Made sticht also.
Debatte über Urheberrecht
Bin mit Ihrer Erlaeuterung voll einverstanden.
Die Situation im heutigen Russland, mit seinem ungezuegelten und rohen Kapitalismus,so wie dieser im Westen laengst ueberwunden ist, erinnert sehr an den Beginn der industriellen Revolution in Europa und Amerika ab Mitte des 19.Jahrhunderts,wo auch schnell riesige Vermoegen geschaffen wurden.Es war damals wie heute die Stunde der goldenen Gelegenheiten fuer kluge,schnellentschlossene,fleissige und beherzte Individuen,die diese zu packen verstanden. An Neidern fehlt es ihnen dabei nicht.
Es wird noch lange dauern,bis auch dieser Neukapitalismus in Russland gezuegelt sein wird und letztendlich in eine soziale Marktwirtschaft einmuenden wird.Voraussetzung dafuer ist aber ein Aufbau echter demokratischer Strukturen im Land,eine Entwicklung die derzeit leider ueberhaupt nicht auszumachen ist,sondern im Gegenteil,eine Neuauflage der Diktatur evident ist..
Ich wollte eigentlich "wahren" Sozialismus in Anführungsstriche setzen!
Natürlich gibt es den nicht, das Beste ist der gelebte Kompromiss zwischen beiden Welten!
Nennt man das "soziale Marktwirtschaft"?
Bitte nennen Sie doch ein einziges Beispiel fuer ein Land auf der Welt mit "wahrem Sozialismus" ,wo es den Menschen wirtschaftlich auch nur leidlich gut geht und sie damit gluecklich sind. Da bin ich aber mal wirklich gespannt.
Heute nicht, gestern nicht! Aber das man dann gleich in den Superkapitalismus des ehemaligen Klassenfeindes USA verfällt, ist eigentlich eine Katastrophe und wird noch unangenehme Folgen haben.
Mit dem Zusammenbruch des maroden Sowjet-Imperiums und seiner Planwirtschaft waren es die besonders Schnellen,Hellen und Mutigen,die fuer fast umsonst Betriebe aufkauften,die den anderen wertlos erschienen und haben diese anschliessend nach marktwirtschaftlichen Masstaeben sanierten und auch international wettbewerbsfaehig gemacht.Dabei haeuften sie gewaltige private Vermoegen an,sicherten und schufen dabei aber auch sehr viele Arbeitsplaetze, steigerten den allgemeinen Lebensstandart und spuelten Devisen und Steuern in die Staatskassen.Die Warenregale in Russland fuellten sich erstmals nach 70 Jahren.Der ueberaus gescheite Putin weiss sehr wohl, was er und Russland den Oligarchen als Triebfeder von Entwicklung ,Aufschwung und dem noch bescheidenem Wohlstand zu verdanken haben,daher werden sie von ihm beguenstigt (ein Beispiel:Roman Abramowitch).Nur diejenigen Oligarchen,die Putin Widerstand zu leisten wagten und seine Macht gefaehrdeten,werden von ihm verfolgt (Beispiele: Borosowski,Chodorowki).Ihre "Analyse" mit Schlussfolgerung darf man schon als nicht besonders intelligent dafuer aber als boesartig bezeichnen.Ehrlich,waeren Sie nicht gern auch Milliardaer?
Paging