Der Chef der Commerzbank, Klaus-Peter Müller, will bei seinem Wechsel in das Kontrollgremium auf sieben Millionen Euro Gehalt verzichten - freiwillig.

Auf die Frage, ob es stimme, dass er beim Wechsel in den Aufsichtsrat im Frühjahr auf eine Auszahlung seines Vertrages in dieser Höhe verzichte, antwortete Müller der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung mit "Ja".

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Innerhalb seiner Bank gehöre er nicht zu den Spitzenverdienern. "Es gab ein Jahr, da war ich innerhalb der Commerzbank nicht einmal unter den 250 bestbezahlten Managern", sagte Müller. An Festbezügen kassiere er 760. 000 Euro im Jahr. "Damit verdiene ich deutlich weniger als deutsche Spitzenfußballer."

Zugleich warnte er davor, deutsche Top-Manager wegen ihrer Millionenbezüge ständig anzuprangern. "Wenn wir Eliten in unserem Land schlecht behandeln, verlieren wir sie. Die sind nämlich nicht auf den Standort Deutschland angewiesen", sagte Müller. Manche Managergehälter allerdings halte er für unangemessen hoch.

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(sueddeutsche.de/mah)