Nur Google war größer: Die Aktien des chinesischen Internetunternehmens Alibaba sind an der Börse gestartet. Und wie.
Die chinesische Internet-Handelsplattform Alibaba.com hat am Dienstag ein fulminantes Börsendebüt gefeiert. Die Aktie schloss am ersten Handelstag bei 39,50 Hongkong- Dollar (3,50 Euro) - fast das Dreifache des Ausgabepreises von 13,50 Hongkong-Dollar.
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Es war der weltweit zweitgrößte Börsengang eines Internet-Unternehmens nach Google im Jahr 2004. Die Handelsplattform von Alibaba.com wird vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus China genutzt, die dort ihre Produkte auch international vermarkten.
Mehr als 20 Millionen registrierte Nutzer
Alibaba.com sammelte mit der Emission 11,6 Milliarden Hongkong-Dollar ein - das sind gut eine Milliarde US-Dollar. Etwa 60 Prozent davon soll für Käufe und die Weiterentwicklung der eigenen Internetplattform verwendet werden.
Im ersten Halbjahr steigerte die Firma ihren Umsatz um 61 Prozent auf 958 Millionen Yuan (88,5 Mio Euro) und konnte ihren Gewinn fast verfünffachen auf 295 Millionen Yuan (27,5 Mio Euro).
Ende Juni waren auf der chinesischen Alibaba-Seite knapp 21 Millionen Nutzer registriert. An der Muttergesellschaft Alibaba Group hält der US-Internetkonzern Yahoo 39 Prozent.
(sueddeutsche.de/dpa/sms/mah)
"Eine Milliarde Chinesen können nicht irren" war vor vielen Jahren ein geflügeltes Wort, das manchmal ernst in der Regel aber belustigend in den Mund genommen wurde. Dieser Börsengang steht vor dem Hintergrund eines unvorstellbar großen Marktes.
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