Tokio hat London als teuerster Standort für Büros abgelöst. Deutsche Städte sind im Vergleich Schnäppchen.

Tokio hat London als teuerster Standort für Büros abgelöst. In den exklusivsten Lagen der japanischen Hauptstadt mussten in der ersten Hälfte dieses Jahres rund 125 Euro pro Quadratmeter im Monat gezahlt werden, wie aus einer veröffentlichten Studie der Immobilienberatung CB Richard Ellis hervorgeht.

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London, im vergangenen September noch die teuerste Bürostadt der Welt, ist nun mit einer monatlichen Quadratmeter-Miete von 117 Euro auf dem zweiten Platz. Dahinter folgen Moskau, Hongkong, Mumbai und Dubai. Zweitteuerster europäische Büro-Standort ist Paris auf dem achten Platz.

Die höchsten Büro-Mieten in Deutschland müssen in Frankfurt am Main gezahlt werden. Mit monatlich 46 Euro pro Quadratmeter landete die Main-Metropole auf dem 22. Platz. Einzige weitere deutsche Stadt unter den Top 50 ist München auf Platz 37. Hier sind etwa 38 Euro für den Quadratmeter fällig.

Insgesamt aber hat die Finanzkrise in der Büro-Landschaft ihre Spuren hinterlassen. So sanken die Mieten binnen eines Jahres in manchen Städten um rund 20 Prozent. Vergangenes Jahr hatten etwa die Top-Lagen in London im Schnitt noch 169 Euro pro Quadratmeter gekostet.

Für die halbjährlich erstellte Studie wurden die Mieten in 170 Metropolen zum Stichtag 31. März untersucht.

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(sueddeutsche.de / AFP /als)